• Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch (re.) informierte heute zusammen mit Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini.

Altersheim in Mauren könnte geräumt werden

Die Regierung informierte heute erneut in einer Pressekonferenz zum Thema Coronavirus. Die Informationen gibts im Ticker zum Nachlesen und im Video zum Nachschauen.

Das Wichtigste in Kürze:

- Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen in Liechtenstein steigt auf 51.

- Eine aktuelle Planung der Regierung sieht vor, das Haus St. Peter und Paul in Mauren zu räumen und dort Betten zur Entlastung des Landesspitals zur Verfügung zu stellen. 

- Die Bewohner müssten dazu in andere Altersheime verlegt werden. «Aktuell ist diese Massnahme noch nicht notwendig, es wurde aber eine Planung entwickelt, die innert weniger Tage umsetzbar ist. », schreibt die Regierung. 

- Die Probenentnahme für die Corona-Tests wird neu in einer Drive-Trough-Testanlage durchgeführt. Dafür kann die zu testende Person im Auto sitzen bleiben.

- Es soll auch eine Test-Möglichkeit für Fussgänger vorgesehen werden. 

- Alle Informationen rund um die staatlichen Unterstützungsmassnahmen für Unternehmen können ab sofort unter corona.avw.li abgerufen werden. Die Website befindet sich im Aufbau und im Laufe der nächsten Tage werden weitere Informationen hinzukommen. 

- Ebenso werden die noch fehlenden Antragsformulare in Kürze aufgeschaltet werden.

 

Inhalt wird aktualisiert

Liveticker Pressekonferenz Regierung (23.3.2020)

18:28

Es gibt keine weiteren Fragen mehr. Die Pressekonferenz ist bereits zu Ende. Wir bedanken uns fürs Mitlesen und wünschen allen gute Gesundheit und viel Durchhaltevermögen. 

18:27

Wer sich angesteckt habe und in Selbstisolation begebe: Diese würden vom Landesspital alle 48 Stunden angerufen, für den Fall, dass sich die Symptome verschlimmern. Man wolle verhindern, dass es zu Situationen wie in Italien komme. 

18:25

Dazu gebe es Merkblätter auf der Webseite des Amtes für Gesundheit.

18:25

Es folgt noch eine Frage zur Selbstquarantäne und Selbstisolation.

18:25

Wer einmal immun sei, könne auch keine weiteren Personen anstecken. 

18:24

Die grünen Grenzen dürften jetzt nicht umgangen werden.

18:24

Alle Grenzübergänge würden gesperrt – «auch jene in den Bergen», so Daniel Risch.

18:23

«Alle Nebengrenzübergänge wurden gesperrt», so Mauro Pedrazzini.

18:23

Es wird noch eine Frage zu den grünen Grenzübergängen gestellt. 

18:23

Welche Branchen besonders betroffen von Kurzarbeit sind, das wurde noch nicht ausgewertet.

18:22

Da es verschiedene Hotlines gibt, ist die Nachfrage unterschiedlich. Aber sowohl im Landesspital wie auch im Wirtschaftsministerium sind die Hotlines ständig besetzt. 

18:21

Wie ist die Nachfrage bei den Hotlines?

18:21

In der ersten Phase werde man sich aber auf die Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, konzentrieren. 

18:21

Das wäre auch eine Erleichterung für die Wirtschaft. 

18:21

Wer eine Immunität aufweise, könne völlig gefahrlos wieder seiner Arbeit nachgehen. 

18:19

«Wir sind optimistisch, dass wir diese bald im Labor zur Verfügung stellen können.»

18:19

Anti-Körper-Tests: Gibt es neue Erkenntnisse?

18:19

Es sei auch noch nicht klar, wo diese «Drive-Through-Testanlage» eingerichtet werde. Das werde derzeit evaluiert.

18:19

«Auch das Testmaterial ist aber nicht leicht verfügbar. Wir müssen haushälterisch damit umgehen und diejenigen testen, von denen wir ausgehen, dass sie positiv sind.»

18:18

Werde eine Lungenentzündung entdeckt, müsse zudem geröntgt werden. 

18:18

Es werde im Landesspital ein Abstrich gemacht. 

18:17

Wie werden die Personen getestet?

18:17

Das schwanke, so Pedrazzini. Aber es gebe Tage, wo bis zu 100 Tests gemacht würden. Täglich würden mehr als 200 Tage von der Hotline entgegengenommen.

18:17

Wie viele werden täglich getestet?

18:16

Man sei mittlerweile bei über 300 Anträgen. 

18:16

Wie viele Unternehmen haben Kurzarbeit angemeldet?

18:16

«Wenn wir uns an die Massnahmen halten, dann haben wir aber eine gute Chance, nicht an die Kapazitätsgrenze zu gelangen.»

18:16

«Wenn sich die Leute nicht an die Massnahmen halten, wird es von nichts genügend geben», so Pedrazzini.

18:15

Wie sieht es bei den Atemgeräten aus?

18:15

«Gerade für ältere Leute ist es eine gefährliche Infektion.»

18:15

«Wir haben zwei Personen derzeit hospitalisiert, aber der Verlauf ist gut.»

18:15

Ja, die gibt es.

18:15

Gibt es in Liechtenstein geheilte Personen?

18:14

Nun können die Medienschaffenden Fragen stellen. 

18:14

«Die Zeit, die vor uns steht, ist keine einfache. Aber wir werden sie gemeinsam meistern.»

18:13

Unterstützungsleistungen für Betriebe, die direkt von den behördlichen Massnahmen betroffen seien (Härtefälle), seien nicht vom Zeitpunkt der Meldung abhängig.

18:12

Wichtig sei der Hinweis: Bei der Anmeldung für Kurzentschädigung sei der Tag der Anmeldung wichtig. 

18:12

Alle wichtigen Informationen könnten Unternehmer ab sofort unter www.corona.awv.li abrufen.

18:11

Das Paket von 120 Mio. Franken sei eine erste Massnahme, um den Unternehmern zu helfen.

18:11

Nun äussert sich Wirtschaftsminister Daniel Risch erneut zum Massnahmenpaket.

18:10

Derzeit werde auch eine Drive-Through-Testanlage geschaffen.

18:10

Deshalb seien Vorkehrungen getroffen worden. Um das Landesspital zu entlasten werde zusätzliche Kapazität im Haus St. Peter und Paul in Mauren geschaffen für leichtere Fälle.

18:09

«Wir gehen aber davon aus, dass die Zahlen steigen könnten. Und wir zusätzlichen Bedarf hätten.»

18:09

Es gebe derzeit 43 Zimmer für Isolationsfälle im Landesspital.

18:08

Ziel sei die Verlangsamung der Ansteckungsrate, damit Gesundheitswesen nicht an die Belastungsgrenze komme.

18:07

51 Personen wurden bisher positiv auf das Virus getestet.

18:07

Auch solche Personen könnten das Virus aber verbreiten.

18:07

«Wir haben aber immer noch eine sehr hohe Dunkelziffer. Viele sind infiziert, merken es aber nicht.»

18:06

«Wir finden mehr positive Fälle pro Kopf der Bevölkerung.»

18:06

Liechtenstein habe die höhere Ansteckungsrate als Italien – es werde aber auch mehr getestet. 

18:06

Allerdings sei auch die Anzahl der Tests überall gesteigert worden.

18:06

Nun kommt er zu den Zahlen. In Italien würden die Zahlen weiterhin nicht abflachen.

18:05

Das Landesspital sei praktisch umorganisiert worden in den vergangenen zwei Wochen. 

18:05

Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini bedankt sich ebenfalls – besonders bei allen im Gesundheitswesen tätigen Menschen. Es werde Tag und Nacht, rund um die Uhr gearbeitet.

18:04

Es werde viel gefordert, das sei ihm bewusst. Er appelliert aber an die Bevölkerung, sich weiterhin an die Weisungen der Regierung zu halten. «Jeder kann seinen Beitrag leisten.»

18:04

Er bittet Menschen, die in der eigenen Familie vom Virus betroffen sind, alle vorgegebenen Massnahmen einzuhalten.

18:03

Er hat grosses Vertrauen, dass die Krise gut gemeistert wird. «Aber wir müssen die Massnahmen nicht nur umsetzen, sondern auch durchhalten.»

18:03

Er bedankt sich bei allen, die sich in dieser Zeit engagieren und helfen.

18:03

Trotz der schwierigen und anspruchsvollen Zeiten geschehe im Land sehr viel Positives. Selten spüre man einen solchen Zusammenhalt. 

18:02

Die Anzahl der Fälle steige weiterhin an.

18:02

Erst macht Daniel Risch Ausführungen in seiner Funktion als Regierungschef-Stellvertreter.

18:01

Nun geht es los. Daniel Risch und Mauro Pedrazzini begrüssen die Medienvertreter.

18:00

Das Wichtigste in Kürze:

- Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen in Liechtenstein steigt auf 51.

- Eine aktuelle Planung der Regierung sieht vor, das Haus St. Peter und Paul in Mauren zu räumen und dort Betten zur Entlastung des Landesspitals zur Verfügung zu stellen. 

- Die Bewohner müssten dazu in andere Altersheime verlegt werden. «Aktuell ist diese Massnahme noch nicht notwendig, es wurde aber eine Planung entwickelt, die innert weniger Tage umsetzbar ist. », schreibt die Regierung. 

- Die Probenentnahme für die Corona-Tests wird neu in einer Drive-Trough-Testanlage durchgeführt. Dafür kann die zu testende Person im Auto sitzen bleiben.

- Es soll auch eine Test-Möglichkeit für Fussgänger vorgesehen werden. 

- Alle Informationen rund um die staatlichen Unterstützungsmassnahmen für Unternehmen können ab sofort unter corona.avw.li abgerufen werden. Die Website befindet sich im Aufbau und im Laufe der nächsten Tage werden weitere Informationen hinzukommen. 

- Ebenso werden die noch fehlenden Antragsformulare in Kürze aufgeschaltet werden.

17:45

Willkommen beim Liveticker! Heute informieren Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch und Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini über die aktuelle Lage in Sachen Coronavirus. Um 18 Uhr gehts los. 

 

 

 

23. Mär 2020 / 15:39
Geteilt: x
2 KOMMENTARE
Danke Herr Pedrazzini
Endlich wurde einmal die Anzahl Personen (zwei) genannt, welche wirklich ernsthaft erkrankt sind und in Spitalpflege bleiben müssen. Mit solchen Nachrichten kann der Bevölkerung (vor allem den komplett Hysterischen) vielleicht ein bisschen von ihrer Angst genommen werden.
Für die Medien zählen ja nur die positiv getesteten. 51 infiszierte ist natürlich eine viel grössere Schlagzeile, als 49 von diesen 51 infiszierten konnten in die häusliche Quarantäne entlassen werden. Nur 2 Personen wegen Corona im Spital, ist doch nicht einmal die Tinte wert. Bravo und Danke Herr Pedrazzini dass Sie objektiv berichten. Denn sonst finden vielleicht schon bald die ersten Plünderungen statt. Die "ober Hysterischen" schlagen sich bekanntlich jetzt schon wegen WC-Papier fast die Köpfe ein und es fehlt nicht mehr viel, bis diese den Kassiererinnen in den Geschäften an den Kragen gehen.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 23.03.2020 Antworten Melden
Einfach mal lesen ...
Schöne Metapher beim Buddhismus:
Ein Wanderer trifft den Seuchengott "Seuchengott, wo gehst Du hin?"
"Ich gehe in die Stadt und töte 100 Menschen"
Einige Zeit später trifft der Wanderer den Seuchengott erneut "Seuchengott...Du hast gelogen. Du wolltest nur 100 Menschen töten...gestorben sind tausende...Du Lügner"
"Ich habe nicht gelogen. Ich habe nur 100 Mensche umgebracht...der Rest ist an ihrer eigenen Angst gestorben"
Angst vor dem Tot kann töten...Angst kann auch Krankheiten auslösen...nachweislich...das ist Psychosomatisch...
Das Bekannteste dieses Phänomens ist bekannt als "Hypochonder"...mit der Psyche kann man so viel Körperliches erreichen.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 23.03.2020 Antworten Melden

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