• Vorstellung Landesrechnung 2018
    (v.l.n.r.) Thomas Kieber, Leiter Landeskasse, Regierungschef Adrian Hasler und Andreas Gritsch, Leiter Stabstelle Finanzen (Foto: Brigitt Risch)  (Brigitt Risch)

Landesrechnung mit 53 Millionen Franken Gewinn

Die Landesrechnung 2018 schliesst mit einem Gewinn von 53 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung und einer Mittelzunahme von 73 Millionen Franken in der Gesamtrechnung. Im Vergleich zum Voranschlag fällt das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit mit 61 Millionen Franken deutlich besser aus als erwartet.

Die Steuereinnahmen übertreffen den Voranschlag um rund 90 Millionen Franken. Der betriebliche Aufwand bleibt mit 793 Millionen um 22 Millionen unter Budget und damit nur leicht über Vorjahresniveau. Das Finanzergebnis fällt aufgrund der Marktentwicklungen im Jahr 2018 negativ aus, es resultiert ein Minus von 8 Millionen Franken. Ausgehend vom Ergebnis der Erfolgsrechnung ergibt sich unter Berücksichtigung der Abschreibungen und Wertberichtigungen auf das Verwaltungsvermögen sowie der Nettoinvestitionen in der Gesamtrechnung eine Mittelzunahme von 73 Millionen Franken, das sind 38 Millionen Franken besser als erwartet. Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit erhöhte sich dieses Jahr nochmals deutlich auf 61 Millionen Franken, dies nachdem das betriebliche Ergbnis bereits in den letzten drei Jahren positiv ausfiel.

Ausblick

Die Regierung hält fest, dass die Landesrechnung 2018 ein sehr erfreuliches Bild zeige. Während sich die Ausgabenseite im geplanten Bereich entwickelte, legten die betrieblichen Erträge nochmals deutlich zu. Aufgrund der Zunahme der Steuern und Abgaben erhöhte sich der Gewinn aus der betrieblichen Tätigkeit deutlich. Diese Entwicklung widerspiegle die gute wirtschaftliche Entwicklung. Dass die Landesrechnung in den letzten Jahren an Stabilität dazugewonnen hat, zeige sich daran, dass im Jahr 2018 trotz eines negativen Finanzergebnisses eine positive Erfolgsrechnung und eine Mittelzunahme in der Gesamtrechnung verzeichnet werden konnten.

Dennoch dürfe nicht ausser Acht gelassen werden, dass sich gemäss aktuellsten Entwicklungen und Konjunkturprognosen eine Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums abzeichnet, was sich mit zeitlicher Verzögerung auf die Ertragsseite auswirken wird. Des Weiteren dürfe aufgrund von vereinzelten ausserordentlichen Steueranfällen nicht davon ausgegangen werden, dass sich dieses hohe Steuervolumen auch in Zukunft halten lässt. Verbunden mit einem zu erwartenden höheren Investitionsbedarf in den kommenden Jahren gelte es, dem Wachstum des betrieblichen Aufwands weiter Sorge zu tragen und dieses nicht an den Erträgen in wirtschaftlich guten Zeiten auszurichten. (ikr/red)

 

24. Apr 2019 / 11:00
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