• Liechtenstein Regierung PK Corona Pandemie
    Regierungsrätin Dominique Hasler und Regierungsrat Mauro Pedrazzini.  (Eddy Risch)

«Die Massnahmen aufzuheben, wäre zu früh»

Heute gaben Regierungsrat Mauro Pedrazzini und Regierungsrätin Dominique Hasler die neuesten Informationen in Sachen Coronavirus bekannt. Wie die Regierung mitteilt, gibt es noch keine Lockerung der Massnahmen: «Für eine Aufhebung ist es aktuell noch zu früh.»

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bislang wurden insgesamt 78 Personen, die in Liechtenstein wohnhaft sind, positiv auf COVID-19 getestet.
  • Die Regierung prüft eine mögliche Aufhebung der Massnahmen laufend. Aktuell ist es für eine Aufhebung aber noch zu früh. Beim Einführen und beim Aufheben der Massnahmen ist eine starke Anlehnung an die Schweiz notwendig.
  • Derzeit kann noch keine verbindliche Aussage gemacht werden, ob nach den Osterferien der Fernunterricht weitergeführt werden muss.
  • Österreich hat gestern informiert, dass die Grenzkontrollen zu Italien, der Schweiz und zu Liechtenstein bis mindestens am 27. April verlängert werden.
  • Eine strikte Einhaltung der Massnahmen über die Ostertage ist von entscheidender Bedeutung. Die Regierung empfiehlt allen, zu Hause zu bleiben. 

Die Inhalte der Pressekonferenz sind im untenstehenden Ticker nachzulesen:

Inhalt wird aktualisiert

Liveticker Pressekonferenz Regierung (7. April 2020)

18:37

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und hoffen, dass alle Ihre Fragen geklärt sind. Falls nicht: Schreiben Sie uns auf redaktion@vaterland.li. Wir leiten die Fragen gerne direkt an den Gesundheitsminister weiter. Folgen Sie weiterhin der Empfehlung der Regierung und bleiben Sie gesund!!

18:36

Die Pressekonferenz ist bereits beendet.

18:36

Auch wenn es schwerfalle: Nun gelte es, durchzuhalten.

18:35

Auch der Gesundheitsminister wünscht frohe Ostern und empfiehlt, den morgigen Sonderlandtag zu verfolgen. Dort werde die Regierung zu verschiedenen Fragen der Abgeordneten Rede und Antwort stehen.

18:34

Nein, soweit sei man noch nicht, so der Gesundheitsminister.

18:34

Wurden nachträglich auch Personen getestet, die dachten, eine Grippe gehabt zu haben?

18:34

Wichtig sei, dass man auch Grenzgänger miteinbeziehe.

18:32

Nur wer nun negativ getestet werde, dürfe sich nicht einbilden, kein Träger des Virus zu sein. Deshalb sei es gefährlich, einfach alle zu testen.

18:32

Nun werde geplant, gewisse Tests an sinnvollen Stellen in der Gesellschaft durchzuführen. 

18:32

Es gebe eine starke Abnahme an Testwilligen für Corona-Tests.

18:32

Es sei geraten worden, noch 1 bis 2 Wochen zu warten, bevor getestet werde.

18:31

Die Bildung von Antikörpern könne aber etwas länger dauern. Deshalb sei man vielleicht noch zu früh mit den Tests.

18:30

Die Antikörpertests seien nun in einer kleinen Menge vorhanden. Es seien rund 100 Personen im Gesundheitswesen getestet worden. Man habe aber kaum Antikörper gefunden.

18:29

Auf Fragen der Journalisten, wie lange die Einschränkungen noch gelten, will Mauro Pedrazzini kein Datum nennen. Sicher ist: Das längste Verbot wird für Veranstaltungsaktivitäten gelten. Dort herrsche die grösste Ansteckungsgefahr.

18:27

Ein schwerer Verlauf sei bei niemandem festzustellen gewesen – niemand musste bisher intubiert werden, informiert Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini.

18:27

Es befinden sich noch 2 oder 3 Personen im Landesspital.

18:26

Sie wünscht allen ein gesegnetes Osterfest.

18:25

Man sei gestern von Seiten Österreichs zumden darüber informiert worden, dass die Grenzkontrollen bis zum 27. April verlängert worden seien. Das gelte auch für die grünen Grenzen. «Bitte respektieren Sie diese Regelung.»

18:23

«Verzichten Sie auf Reisen in touristische Gebiete und bleiben Sie über Ostern zuhause.»

18:23

«Diese Ostern ist keine Zeit des Reisens.»

18:23

«Wir bitten Sie, die eigenen Aktivitäten mit Blick auf die Gesundheit von uns allen zu planen. Vermeiden Sie Aktivitäten mit zu hohem Risiko: Motorradfahren oder gefährliche Wanderungen», so Hasler. Denn die Polizei könne nicht überall sein.

18:22

Die Landespolizei werde auch über Ostern im Einsatz sein und die Verhaltensregeln einfordern.

18:21

«Bitte auch im Freien: Keine Ansammlung von mehr als 5 Personen. Und auch dann mindestens 2 Meter Abstand halten.»

18:21

Am letzten Wochenende habe die Landespolizei allerdings festgestellt, dass das schöne Wetter die Menschen nach draussen ziehe.

18:20

Morgen werden sie wieder nach Frauenfeld in die Kaserne zurückkehren. Ein Armeeeinsatz scheine derzeit wenig wahrscheinlich.

18:20

16 Berufssanitäter würden im Notfall zur Verfügung stehen. Diese Soldaten seien derzeit in Liechtenstein und würden mit den örtlichen Begebenheiten vertraut gemacht.

18:19

Sie bittet Risikogruppen darum, diese Hilfe anzunehmen.

18:18

«Das Angebot wird rege genutzt. Wir möchten Sie aber auch informieren, dass es genügend Ressourcen gibt, wenn Sie Hilfe benötigen.»

18:18

Sie macht nochmal auf die Corona Hilfe Liechtenstein und die Angebote in den Gemeinden aufmerksam.

18:18

Sie bittet im Interesse einer funktionierenden Versorgung darum: «Kaufen Sie nur das, was Sie wirklich brauchen und verzichten Sie auf Hamsterkäufe. Gehen Sie nach Möglichkeit alleine einkaufen. Bitte planen Sie wenn immer möglich so, dass Einkäufe auf ein Minimum reduziert werden können.»

18:16

Es sei wichtig, nochmal versichern zu können: «Die Nahrungsmittelsicherheit in Liechtenstein ist gewährleistet!»

18:16

Immer wieder seien die Medien auch über die Nahrungsmittelsituation und die wirtschaftliche Situation informiert worden.

18:16

«Gut, gibt es euch.» Hasler bedankt sich für den freiwilligen Einsatz aller Organisationen.

18:15

Ihre Bewährungsprobe in dieser Krise hätten diese bestanden.

18:15

Von allen Organisationen …

18:15

Als Innenministerin nehme sie beeindruckt jene Qualitäten wahr, die eine Gesellschaft ausmache: Hilfsbereitschaft und Solidarität.

18:14

Sie teilt mit, dass es derzeit besondere Zeiten sind. Und wünscht schöne Osterferien.

18:14

Sie nutzt nun die Pressekonferenz, um sich persönlich an die Schüler zu wenden – dies im Dialekt.

18:13

Es gehe nicht darum, schulbahnrelevante Inhalte zu vermitteln. Es sei ein freiwilliges Angebot zur Tagesunterstützung während der Osterferien.

18:13

Die Schule stehe auch über die Osterferien zur Verfügung.

18:12

Die Regierung werde jegliche Entscheidung sofort umfassend kommunizieren, sobald sie dies verbindlich machen könne.

18:12

Deshalb könne derzeit noch keine verbindliche Aussage gemacht werden, ob nach den Osterferien der Fernunterricht weitergeführt werden müsse.

18:11

«Wenn wir den Schutz der Bevölkerung in das Zentrum unseres Handelns stellen, müssen wir die Lage laufend neu beurteilen.»

18:11

Die Entscheidung, dass in diesem Schuljahr keine Schüler die Klasse wiederholen müssten und die Schüler nichts zu befürchten hätten und freiwillige Repetationen sollten entlastend wirken.

18:11

Es sei gut und wichtig, auf sich selbst zu achten. Eltern könnten sich weiterhin an die Schule oder an die Hotline des Schulamtes wenden.

18:10

Mehrfach sei zum Ausdruck gebracht worden, dass die Situation und Ungewissheit eine grosse Herausforderung darstelle.

18:10

Die Schulen seien bis zum 26. April geschlossen.

18:09

Sie bittet darum, die Massnahmen weiterhin einzuhalten. «Wir sind auf gutem Weg. Aber noch nicht absehbar am Ziel.»

18:09

Nun meldet sich Bildungs- und Innenministerin Dominique Hasler zu Wort.

18:08

«Wir möchten uns nicht dem Vorwurf aussetzen, dass wir weniger konsequent in der Umsetzung der Massnahmen waren.»

18:08

Aber auch aufgrund des schweizerischen Epidemiengesetzes: Hier habe Liechtenstein Verpflichtungen.

18:08

Man werde sich bezüglich der Massnahmen auch nach Ostern sehr stark an die Schweiz anlehnen – dies aufgrund der offenen Grenzen.

18:07

Es gebe nach wie vor viele Träger des Virus, die keine Symptome zeigen würden. Die strengen Massnahmen müssten weiterhin eingehalten werden.

18:06

Nun stehe Ostern bevor – und das sei eine gefährliche Zeit. Alt und Jung kommen zusammen: «Dieses Jahr sollten wir auf dieses Zusammenkommen verzichten.»

18:06

Auch werde man längere Zeit noch die Sozialkontakte beschränken müssen – besonders noch die Risikogruppen.

18:05

Pedrazzini glaubt, dass es einige Massnahmen gibt, die verlängert werden müssen: Das Verbot von Veranstaltungen und die Schliessung von Restaurants.

18:05

Wie lange also müssen die Massnahmen noch aufrecht erhalten werden?

18:05

Aktuell seien keine 20 Personen mehr krank. Eine sehr gute Entwicklung. Aber eine Immunität sei noch nicht hergestellt.

18:04

55 Personen gelten mittlerweile als geheilt.

18:04

Man sei auch heute noch weit davon entfernt, eine Herdenimmunität erreicht zu haben – eine zweite Welle sei möglich.

18:04

Man neige fast dazu zu sagen: Das wars jetzt. Aber das war es noch nicht.

18:04

In Liechtenstein sehe man keine Anzeichen eines stark ansteigenden Wachstums.

18:03

Das zeige, dass es gefährlich sei,  einen guten Zustand zu vermuten.

18:03

Erstaunlich sei, dass in Japan plötzlich ein Anstieg der Wachstumsraten zu verzeichnen sei.

18:02

Es sei aber anzunehmen, dass auch in der Schweiz ein ähnlicher Effekt wie in Österreich einsetze.

18:02

Auch in Österreich sinkt die Kurve ab. In der Schweiz sehe man das noch nicht so deutlich.

18:02

Zuerst die Zahlen aus Italien: Die Zuwachsraten werden geringer.

18:01

Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini begrüsst zur Medienkonferenz und gibt ein Update der Zahlen.

18:01

Es geht los …

17:57

In wenigen Sekunden beginnt die Übertragung.

17:55

Bislang wurden 78 Personen, die in Liechtenstein wohnhaft sind, positiv auf Covid-19 getestet. Obwohl die Fallzahlen sinken, sollen noch keine Massnahmen gelockert werden.

17:45

Willommen beim Liveticker! Um 18 Uhr gehts los. 

07. Apr 2020 / 13:52
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