• Besuch FWF österreichischer Forschungsfonds
    v.l.n.r. Daniel Miescher, Artemis Vakianis, Klement Tockner, Dominique Gantenbein, Gert Risch, Guido Feger und Volker Rheinberger, Foto: ikr, Brigitt Risch, Schaan  (Brigitt Risch)

Österreichischer Wissenschaftsfonds zu Besuch

Am Freitag fand an der Universität Liechtenstein in Vaduz eine Informationsveranstaltung des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) statt. Dabei empfing Bildungsministerin Dominique Gantenbein Exponenten des FWF zu einem Gespräch im Regierungsgebäude.
Vaduz. 

Der FWF wurde von Klement Tockner (Präsident), Artemis Vakianis (kaufmännische Vizepräsidentin), Beatrix Asamer (Abteilungsleiterin der Geistes- und Sozialwissenschaften) und Simone Recchi (Wissenschaftlicher Projektbetreuer in der Abteilung für Karriereentwicklung) vertreten. Die heimischen Universitäten, das Liechtenstein-Institut und der FWF hatten dabei die Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen und sich über die Möglichkeiten der Forschungsförderung durch den FWF auszutauschen.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung empfing Bildungsministerin Dominique Gantenbein den Präsidenten und die kaufmännische Vizepräsidentin des FWF zu einem Gespräch im Regierungsgebäude. An dem Gespräch nahmen auch Volker M. Rheinberger (Präsident der Universität Liechtenstein), Gert Risch (Präsident der UFL Private Universität im Fürstentum Liechtenstein) und Guido Meier (Präsident des Liechtenstein-Institutes) teil. Im Zentrum des Treffens mit der Bildungsministerin stand die bisherige und die künftige Zusammenarbeit Liechtensteins mit dem FWF.

Als Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung dient der FWF der Weiterentwicklung der Wissenschaften auf hohem internationalem Niveau. Aufgrund einer gegenseitigen Erklärung zwischen der liechtensteinischen Regierung und dem FWF sind seit 1990 in Liechtenstein tätige Forscher für alle Förderkategorien des FWF antragsberechtigt. «Liechtensteinische Forschungsprojekte können von Fördergeldern des FWF profitieren, weshalb die Zusammenarbeit zwischen Liechtenstein und dem FWF mit dem heutigen Besuch bekräftigt wurde», freut sich Bildungsministerin Dominique Gantenbein.

Im Gegensatz zur angewandten Forschung versucht die Grundlagenforschung bislang unbekannte Objekte, Verhaltensmechanismen, Grundstrukturen oder Funktionszusammenhänge elementarer Art zu klären. Die angewandte Forschung hingegen, welche auch als Zweckforschung bezeichnet wird, will meist ein praxisbezogenes, oft technisches Problem lösen. Der Präsident des FWF brachte es anlässlich der Informationsveranstaltung in Anlehnung an ein Zitat auf den Punkt: «Wenn vor 150 Jahren keine Grundlagenforschung, sondern nur angewandte Forschung betrieben worden wäre, hätten wir heute zwar perfekte Kerzen, aber kein elektrisches Licht.» (ikr)

23. Feb 2018 / 16:24
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