• VU Parteipräsident
    Präsidium und Landtagsfraktion freuen sich über die Nomination von Günther Fritz als VU-Präsident: VU-Fraktionssprecher Christoph Wenaweser, der designierte VU-Präsident Günther Fritz, Landtagsvizepräsidentin Violanda Lanter-Koller, der amtierende VU-Präsident Jakob Büchel und Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer (v. l.).  (Daniel Schwendener)

Günther Fritz als VU-Präsident nominiert

«Ein absoluter Glücksfall für die Vaterländische Union: Vaterland-Chefredaktor Günther Fritz ist am Montagabend vom Parteipräsidium zum Nachfolger von Jakob Büchel nominiert worden.» Dies teilte die VU in einer Presseaussendung mit.
Vaduz. 

Nachdem Parteipräsident Jakob Büchel im Frühling bekannt gegeben hat, dass er sein Amt zur Verfügung stellt, wurde eine Findungskommission, bestehend aus führenden Exponentinnen und Exponenten der VU, gegründet. Diese hatte bis zum Parteitag im Herbst einen Kandidaten oder eine Kandidatin für das Amt des Parteipräsidenten zu suchen. In der Person von Günther Fritz sei über die Sommerzeit ein Wunschkandidat gefunden worden, heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung der VU.

Im Anschluss an die Präsidiumssitzung wurde die VU-Landtagsfraktion über diesen Vorschlag informiert. Sowohl die Findungskommission und das Präsidium als auch die VU-Fraktion seien davon überzeugt, dass mit Günther Fritz die kontinuierliche Fortsetzung der Parteiarbeit gegeben ist. Nachdem das VU-Präsidium geschlossen und begeistert hinter der Kandidatur von Günther Fritz stehe, werde er dem Parteivorstand und im Herbst dem Parteitag zur Wahl empfohlen.

Reiche politische Erfahrung

Im November dieses Jahres feiert Günther Fritz sein 25-jähriges Betriebsjubiläum beim «Liechtensteiner Vaterland». Er war von Anfang an als politischer Redaktor tätig und seit mehr als 20 Jahren leitet er in seiner Funktion als Chefredaktor das Ressort Politik. Zu seiner Entscheidung, sich nun als Parteipräsident der VU zur Verfügung zu stellen, sagt er: «Ich finde Politik nach wie vor unglaublich spannend. Journalisten und Politiker haben ja eine Art symbiotische Beziehung. Die Journalisten brauchen die Politiker, um zu attraktiven Geschichten zu kommen, und die Politiker brauchen die Journalisten, um überhaupt eine Plattform für ihre Botschaften zu erhalten. Nach 25 Jahren Journalismus nun sozusagen die Seite zu wechseln, fände ich eine höchst interessante Herausforderung.»

Respekt vor dem Amt

Zur Frage, vor welchem Hintergrund er sich dazu motivieren liess, das Amt des VU-Präsidenten anzunehmen, sagt Günther Fritz: «Als ich von Seiten der Findungskommission angefragt wurde, war ich zunächst überrascht. Mit einer solchen Anfrage hätte ich nicht gerechnet. Da aber Politik sozusagen seit 25 Jahren zu meinem Kerngeschäft in der Vaterland-Redaktion gehört und ich in dieser Zeit alle führenden VU-Politiker in den Wahlkämpfen medial begleiten durfte, musste ich nicht allzu lange überlegen, um Ja zu sagen. Ich werde im nächsten Jahr 60 Jahre alt und fände es einen schönen Höhepunkt meiner beruflichen Laufbahn, die Vaterländische Union nun als Präsident führen zu dürfen.»

Mit ganzer Kraft für die VU

Günther Fritz wird seine ganze Schaffenskraft und sein Engagement sehr gerne der VU zur Verfügung stellen. Für ihn wäre es «eine grosse Ehre und Freude, diese Herausforderung anzunehmen». Dazu führt er weiter aus: «Wenn ich in die Ahnengalerie schaue, empfinde ich eine grosse Ehrfurcht vor diesem Amt. Ich wäre nach Otto Schädler, Franz Nägele, Otto Hasler, Oswald Kranz, Heinz Frommelt, Adolf Heeb und Jakob Büchel der achte Präsident. Vor solch grossartigen Persönlichkeiten kann man nur respektvoll den Hut ziehen. Deren Arbeit fortführen zu dürfen, ist eine grosse Aufgabe, der ich mich mit Freude und vollem Einsatz sehr gerne stellen würde.» (pd)

31. Aug 2015 / 18:10
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