• Premiere "Der Bettelstudent" in Vaduz
    Zahlreiche Gäste liessen sich die Premiere von "Der Bettelstudent" nicht entgehen.  (Tatjana Schnalzger)

Premierenfreude im Operettenstüberl

Bereits vor der Premiere des «Bettelstudenten» trafen sich am Freitag die Gäste aus Gesellschaft, Kultur und Politik in der Operettenlounge zu einem Apéro.
Fotostrecke: Der Bettelstudent - Premierenapero
Premiere "Der Bettelstudent" in Vaduz
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Premiere "Der Bettelstudent" in Vaduz

Vor zwei Jahren an der Premiere von «My Fair Lady» hätten sie sich mit Donald Trump herumgeschlagen, in diesem Jahr sei es die Grippe-Epidemie gewesen, sagte Operettenbühnen-Präsident Clemens Laternser in seiner Ansprache. Er sei sich nicht sicher, was ihm lieber sei. «Heute würde ich wahrscheinlich Trump wählen», so Laternser. 

Von der Grippe heimgesucht
Kurz vor der Premiere erkrankten nämlich nicht nur mehrere Solisten und Chormitglieder, sondern auch die Regisseurin Astrid Keller wie auch der musikalische Leiter William Maxfield. Die Solisten seien alle wieder fit, verkündete Clemens Laternser. Einzig Anna Gschwend – ausgerechnet die Hauptdarstellerin mit den meisten Soloparts – holte sich eine Halsentzündung, die bis gestern noch nicht ganz ausgeheilt war. Sie werde jedoch trotzdem an der Premiere singen. Für den schlimmsten Fall wurde jedoch die Sängerin Cecilia Berglund als Ersatz aufgeboten, die von der Seitenbühne aus übernehmen könnte. 
Nichtsdestotrotz erwarte die Besucher wieder einmal «die schönste Produktion, die wir je hatten», versprach der Präsident. Die Musik sei berauschend, die Inszenierung klug. Auch freute er sich, dass die Operettenbühne Vaduz zum 300-Jahr-Jubiläum des Landes mit Astrid Keller die erste Frau für die Inszenierung einer Operette in Liechtenstein verpflichten konnte. «Das ist doch ein schönes Signal!», so Laternser. Für die musikalische Begleitung der Solisten und des Operettenchors sorgte wieder einmal das Sinfonieorchester Liechtenstein – dieses Mal unter der Leitung von Anne Harvey Nagl. 

«Erhöhen Sie den Kulturbeitrag»
Eine solche Grossproduktion mit vielen professionellen Mitwirkenden wie auch vielen ehrenamtlichen Helfern sei jedoch auch auf grosszügige finanzielle Unterstützung angewiesen. So appellierte Clemens Laternser an die anwesenden Politikerinnen und Politiker, auch langfristig zu denken: «Geben Sie bei der nächsten Budget-Abstimmung im Landtag oder im Gemeinderat ihrem Herzen einen Stoss und erhöhen Sie den Kulturbeitrag!» 
Kulturförderung sei gemäss Studienergebnissen keine Einbahnstrasse. Investitionen in Kultur würden sich nach gut sieben Jahren positiv auf die Wertschöpfung auswirken: «Und zwar, weil sich das Image einer Region dadurch verbessert und somit auch die Wahrnehmung von aussen». Dies führe zu mehr Besuchern, die positive Auswirkungen auf die Wertschöpfung wie auch die Wertschätzung hätten: «Die Selbstwahrnehmung der eigenen Bevölkerung verbessert sich über eine engagierte Kulturpolitik». 
Dass die Operettenbühne Vaduz auf einem guten Wege ist, zeigen auch die guten Vorverkaufszahlen und die ausverkaufte Premiere. «Wer uns Liechtensteiner kennt, der weiss, dass eine ausverkaufte Premiere keine Selbstverständlichkeit ist», sagte Laternser und wünschte allen Anwesenden einen unvergesslichen Abend. (mk)
 

25. Jan 2019 / 20:51
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