• Tanz des Windes Vaduz Premiere 07
    Das Windkind begegnet auf seiner Reise in Liechtenstein zauberhaften Geschöpfen.  (Rudi Schachenhofer)

Mit dem Windkind ins Abenteuerland

Die Ballettschule Silke Sylvia Kaya hat am Wochenende auf eine märchenhafte Reise eingeladen. Das Windkind, der Goldsegler, die Rehfrau, Marienkäfer und viele mehr haben das Publikum dabei begleitet.
Vaduz. 

Er säuselt und pfeift – wirbelt und erfrischt: Der Wind, der Wind, das himmlische Kind. Oder eben das Windkind. Sehen kann man es nicht – nur hören oder spüren. Am Wochenende hat sich das Windkind aber auf der Erde gezeigt und ist gemeinsam mit Feen, Marienkäfern, Bäumen und Tannen, mit Gamsböcken und Löwenzahnstängeln, mit dem Felsbart und vielen weiteren fabelhaften Geschöpfen und Kreaturen über die Bühne des Vaduzer Saals gewirbelt. All ihnen hat Silke Sylvia Kaya mit ihren rund 80 Ballettschülerinnen Leben eingehaucht. In ihren verschiedensten Rollen haben die Grazien allesamt viel Freude, Tiefsinn und Energie versprüht.

Zauberhafte Geschöpfe und wunderbare Plätze

Samstagabend, kurz vor 19 Uhr: 78 Kinder, Jugendliche und Erwachsene schlüpfen in ihr Märchenkostüm. Dieses sitzt – ihr Nervenkostüm hingegen flattert ganz schön. Spätestens auf der Bühne ist das Nervenflattern allerdings wie weggeblasen und die Ballett-Eleven verzaubern das Publikum, unter ihnen viele stolze Mütter und Väter. Verzaubert wirkt auch das Wirbelkind, wenn es auf Spitzen zur Musik «Vom Winde verwehrt» tanzt. So verträumt, dass es dabei am Samstagabend unter die Wolkendecke gefallen ist und dabei seinen Fächer aus Wolkenkristall verloren hat. Der Fächer ist auf die Erde gefallen und in elf Stücke zerbrochen, die sich über ganz Liechtenstein verteilt haben. Mutig stürzt sich das Windkind hinterher – und das Abenteuer beginnt.

Das Windkind tanzt auf seiner Reise an einem langen Fluss entlang. Am Ufer trifft es auf die Rebenmarie vom Volk der tausend Blatt. Sie trägt ein Stück des Fächers mit sich und übergibt es hilfsbereit dem Windkind. Inspiriert vom kleinen wunderschönen Hügel in Balzers geht die Reise weiter nach Malbun, wo Rauhreif und Eisblumen das Windkind begleiten und helfen, weitere Teile des Fächers zu finden. Das Abenteuer führt von dort ins Reich der «Ritter von Trisun», ein farbenfrohes und liebenswürdiges Reich, in welchem dem Windkind und seinen Begleitern wie etwa der Goldsegler gar Ribel aufgetischt wird. Glitzernde Schneeglöckchen und die weise Zwiebeltraud finden für das Windkind weitere Fächerteile. Die Rehfrau weist ihm den weiteren Weg in Richtung Schloss, wo Farnkinder und Löwenzahnstängel mit noch mehr Teilen des Wolkenkristall-Fächers überraschen. Auch die Tannenmaid aus dem schaanigen Wald hilft bei der weiteren Suche tatkräftig mit, bei welcher das Windkind ausserdem auf den ehrenwerten Herrn Gneisgreis trifft. Er lebt zusammen mit klitzekleinen roten Käferchen, die seinen steinernen Rücken bevölkern. (bfs)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Montag.

Fotostrecke: Premiere: Tanz des Windes, Vaduz
Tanz des Windes Vaduz
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05. Nov 2017 / 16:47
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