• Liechtenstein Mauren Musikverein Konkordia Herbstkonzert
    Das diesjährige Konzert der Harmoniemusik Mauren war durch die gute Akustik der Kirche geprägt.  (Eddy Risch)

Klangfeuerwerk in der Maurer Pfarrkirche

Am Sonntag liess der Musikverein Konkordia Mauren mit ihrem Herbstkonzert in der Pfarrkirche das Vereinsjahr musikalisch ausklingen.

Anders als in den vergangenen Jahren fand das Herbstkonzert aufgrund der laufenden Umbauarbeiten im Gemeindesaal heuer in der Pfarrkirche St. Peter und Paul statt. Gespannt warteten die zahlreichen Gäste sowie die Musikanten auf ihren Stühlen, bis der letzte Glockenschlag zur vollen Stunde verstummte. Unter der musi­kalischen Leitung von Thomas Witwer wurde der Konzertabend mit «Ecce Sacerdos» von Anton Bruckner feierlich eröffnet. Bereits mit dem ersten Ton wurde klar, dass das diesjährige Konzert durch die Akustik der Kirche geprägt sein wird. Die über 50 Musikanten füllten den Raum mit ihren imposanten Klängen, welche beim Eröffnungsstück durch das Orgelspiel passend untermalt wurde. 

285 Jahre Vereinsmitgliedschaft
Ines Hasler, Vereinspräsiden­tin, nutzte in ihrer Ansprache die Gelegenheit, sich für die Treue von insgesamt acht Vereinsmitgliedern zu bedanken. Im Speziellen erwähnte sie ­unter anderem die beachtliche Vereinstreue von Heinrich Frick mit 55 Jahren sowie die Ernennung von Manfred Frick und Gerald Marxer zu Ehrenmitgliedern mit je 25 Jahren. Erfreulich sind auch die Erfolge bei den Jugendlichen, welche in den Kategorien Junior und Bronze mit Leistungsabzeichen ihr Können im vergangenen Jahr unter Beweis stellten. 

Mit dem griechischen Gott des Weines «Dionysos» ging es weiter. Als etwas torklige Gestalt beschrieb ihn der Moderator Marcel Marxer, welcher mit seinen bildlichen Kommentaren durch den Abend führte. Vom Olymp ging es über die dramatische Rhapsodie zur Figur von Joss Fritz direkt auf das Matterhorn. Das Werk «Monte Cervino» von Michael Geisler beschreibt die Schönheiten und Gefahren dieses gigantischen Berges. Schönheiten und Gefahren der gewählten Lokalität zeigten sich im sinfonischen Teil stellenweise auch in der Klangbalance. Die stark besetzten Blechregister dominierten in den Tuttipassagen und überdeckten damit den Klang der Holzbläser. Mit «Too much love will kill you» bewiesen die Musikanten, dass sie in der Lage sind, differenziert zu musizieren, wodurch die einzelnen Register zu gehörfälligen Me­lodien sehr gut zur Geltung ­kamen. Sehr musikalisch und virtuos präsentierte sich auch  Patrick Wohlwend als Solist auf der Klarinette mit dem kurzweiligen Titel «Walking the dog» von Derek Bourgeois. Für südliche Klänge sorgte die Kon­kordia zum Werk «La vita è ­bella» – die Filmmusik zur gleichnamigen Tragikomödie aus dem Jahr 1997. Bevor das Publikum mit dem amerikanischen Kassenschlager «White Christmas» in die Adventszeit verabschiedet wurde, kamen sie in dem Konzertwerk «Highland Cathedral» in den Genuss der bekannt schottischen Me­lodie.

150 Jahre Musikverein Konkordia Mauren
Für den Musikverein steht ein besonderes Jahr bevor: Die Konkordia Mauren feiert 2020 ihr 150-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr wird mit diver­sen Anlässen und Attraktionen unter dem gesamten Jahr gebührend zelebriert. Neben den allseits beliebten Platzkonzerten darf man sich auf eine Ausstellung und ein Buch über die Vereinsgeschichte sowie eine grosse Feier auf dem Weiherring freuen. (fh) 

02. Dez 2019 / 13:34
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