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Sonnenenergie im Fokus

Spannende Innovationen in den Räumlichkeiten der Hasler Solar AG präsentiert.
16. Erfahrungaustausch Energiestädte
Helmut Bühler, Energiestadtverantwortlicher; Gian Andri Diem, Dhp Technology AG; Johannes Hasler, Gemeindevorsteher; Zeno Marxer, LKW, und Peter Hasler, Hasler Solar AG. (Bild: Tatjana Schnalzger)

Die Gemeinde Gamprin-Bendern lud vergangene Woche zum 16. Erfahrungsaustausch der Energiestädte ein. Unter dem Motto «Sonnenenergie in den Gemeinden produzieren, effizient nutzen und speichern» waren dabei drei Vorträge zu hören. Zu Beginn stand die Präsenta­tion einer Studie auf dem Programm, in welcher das Potenzial der Stromgewinnung durch ein neuartiges Solarfaltdach in Liechtenstein analysiert wurde. Die Studie wurde von den Liechtensteinischen Kraftwerken sowie der Energiefachstelle Liechtenstein aufge­tragen und von der Firma Dhp Technology AG, welche das Solarfaltdach entwickelt hat, durchgeführt.

Energiegewinnung: Neue Flächen erschliessen
Mit diesen Solardächern können offene und weite Flächen, wie zum Beispiel grosse Parkplätze oder Industrieflächen, für die Gewinnung von Sonnenenergie genutzt werden. Laut Gian Andri Diem, Co-Gründer und Geschäftsführender Partner von Dhp Technology, sind die Anlagen mittels Meteoalgorithmus geschützt, die die Solarpanels bei guten Wetterbedingungen automatisch ausfahren und bei Sturm, Hagel oder Schnee wieder einfahren. Zudem würden die darunterliegenden Flächen in ihrem Nutzen nicht eingeschränkt. Laut Diem wurde im Jahre 2017 die erste Anlage dieser Art gebaut, welche über den Becken der ARA Chur errichtet wurde. Kürzlich konnte man auch eine Parkfläche am Kronberg im Appenzellerland damit ausrüsten. 

Massgeblicher Zuwachs für das Gesamtpotenzial 
Gemäss Diem wurde das Potenzial für Solarstromproduk­tion in Liechtenstein bisher auf Dachflächen bestehender Gebäude reduziert. Die Studie ermittelte, dass in Liechtenstein durch die zusätzliche Nutzung von Park- und Industrieflächen rund 25 Gigawattstunden an Strom im Jahr erzeugt werden könnten, was einen Anteil am jährlichen Stromverbrauch von rund 6,25 Prozent darstellen würde (Stand 2016). Dies würde auch ein grosses Ersparnis an CO2-Austössen bedeuten.

Weitere Entwicklungen in Sachen Energieersparnis
Zeno Marxer von den Liechtensteinischen Kraftwerken LKW gab den Gästen einen Einblick in die Möglichkeiten der intelligenten Beleuchtung, wobei er auf das stetig steigende Potenzial von LED-Lampen einging. Zum Abschluss der Vorträge erläuterte Helmut Bühler, Energiestadtverantwortlicher von Gamprin-Bendern, was die Gemeinde zu einer Energiestadt macht und wie sie sich kontinuierlich für eine effiziente Nutzung von Energie, erneuer­bare Energien sowie umweltverträgliche Mobilität einsetzt. (ng)

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