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Einhaltung der Regeln verschlechtert sich: Bussen verteilt

Während sich in der vergangenen Woche die Bevölkerung grundsätzlich sehr gut an die Anordnungen der Regierung gehalten hat, sind ab Freitag über das Wochenende mit den steigenden Aussentemperaturen auch die Fälle von Verstössen gestiegen, wie die Landespolizei in einer Medienmitteilung meldet.
Polizei, Vaduz
Weil Personen das Ansammlungsverbot nicht eingehalten haben, musste die Landespolizei am Wochenende mehrmals ausrücken. (Bild: Tatjana Schnalzger)

Zwar konnten aufgrund von Meldungen an die Landespolizei auch Sachverhalte festgestellt werden, welche nicht gegen die geltenden Bestimmungen verstiessen, jedoch mussten vor allem ab Samstag zunehmend Personen aufgeklärt, ermahnt und vom  Aufenthaltsort weggewiesen werden, weil sie sich auf geschlossenen Anlagen aufhielten oder gegen die Ansammlungs- oder Abstandsregeln verstiessen. Typische Plätze waren Schrebergärten, Freizeitanlagen und der Lindenplatz in Schaan. Bei zwei Gaststätten in Eschen mussten ebenfalls Regelverstösse festgestellt werden. Wo weggewiesene Personen wiederholt unter Verletzung der geltenden Regeln angetroffen wurden, wurden Bussen in der Höhe von 100 Franken verhängt. Am Freitag mussten acht Personen weggewiesen werden, gegen vier Personen wurden Bussen ausgesprochen. Von Samstag bis Sonntag wurden über 40 Personen des Platzes verwiesen und neun Ordnungsbussen ausgesprochen. Die Mehrheit der Personen war volljährig. Eine Person in Schaan, welche trotz Verhängung einer Busse den Platzverweis der Landespolizei weiter ignorierte und provokativ Abstandsregeln verletzte, musste vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen werden. Am späten Nachmittag hat die Landespolizei Mitteilung erhalten, dass am Sonntag zahlreiche grössere Wandergruppen im Alpengebiet unterwegs gewesen seien. Die Landespolizei konnte dies nicht mehr kontrollieren, weist aber darauf hin, dass die Regeln über die Sammlung von Gruppen nicht über fünf Personen und die Abstandsregeln innerhalb erlaubter Gruppen selbstverständlich auch für das Alpengebiet und die Wanderwege gelten. Die Landespolizei ruft die Bevölkerung auf, auch im Alpengebiet die derzeit geltenden Sicherheitsregeln einzuhalten. (lpfl)

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