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Mit dem Auto in 24 Stunden durch 19 Länder

In 23 Stunden und 33 Minuten durch 19 Länder – klingt unmöglich. Ist es aber nicht: Gunnar Garfors, Tay-young Pak und Øyvind Djupvik aus Norwegen haben einen neuen Weltrekord aufgestellt. Gestartet ist ihr Abenteuer in Griechenland – und nahm in Liechtenstein sein Ende.
Mit dem Auto durch 19 Länder
Gunnar Garfors (rechts), Tay-young Pak (mitte) und Øyvind Djupvik bei ihrer Ankunft in Liechtenstein. Gemeinsam durchquerten die Weltrekordhalter 19 Länder innerhalb von 23 Stunden und 33 Minuten. (Bild: pd)

Er sei bei allem so schnell, schreibt der 39-jährige Gunnar Garfors auf unsere Medienanfrage. «Bei fast allem», fügt er mit einem Augenzwinkern an. Das ist er tatsächlich: Sieben Minuten nachdem er – unangemeldet – die Fragen zu seinem Abenteuer-Trip per E-Mail erhalten hat, schickt er seine Antworten zurück. Irgendwie verwundert es kaum, dass er es schafft, in nicht einmal 24 Stunden 19 Länder im Auto zu durchqueren. Mit an Bord: Seine zwei Freunde Tay-young Pak (42) und Øyvind Djupvik (38).

«Ich mag nicht teilen»

Der Start am 22. September um Mitternacht verlief eigentlich gar nicht so verheissungsvoll – in Griechenland gab es mit dem Mietauto Probleme. Deswegen liessen sich die drei Norweger von ihrem Vorhaben aber nicht abbringen. Nordwestlich reisten sie von Griechenland nach Bulgarien, durch Mazedonien, den Kosovo, Serbien, Kroatien, Bosnien Slowenien, Österreich, Ungarn, Slowakei, durch die tschechische Republik nach Deutschland, Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich und durch die Schweiz und nach 23 Stunden und 33 Minuten nach Liechtenstein. «Wir freuen uns sehr, dass unser Plan aufgegangen ist und wir den Weltrekord, der bei 17 Ländern lag, brechen konnten», sagt Bunnar Garfors. Schliesslich war es nicht der erste Versuch – bereits im Mai versuchten die drei Freunde den Weltrekord zu knacken, scheiterten jedoch. Wie die damaligen Weltrekordhalter schafften sie es, 17 Länder zu durchqueren. «Ich mag nicht teilen – und schon gar nicht wenn es um einen Weltrekord geht», schrieb Gunnar Garfors damals auf seiner Website. Entsprechend lag es auf der Hand, die Marathon-Reise noch einmal anzutreten. «Wir haben eine komplett neue Route zusammengestellt und viel mehr Zeit in die Planung unseres Projekts investiert.» Ausserdem hatten die drei Jungs Erfahrung – «Erfahrung im Scheitern. Diese hat uns beim zweiten Versuch weitergebracht.» (bfs)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Donnerstag

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