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«Maronihüsli» Eschen in neuen Händen

Leander Marxer übernimmt «Esthers Maronihüsli». Das Konzept soll im Grossen und Ganzen aber gleich bleiben.
Leander Marxer, Eschen
Leander Marxer öffnet sein «Augusta Maroni» Mitte Oktober. (Bild: Tatjana Schnalzger)

Wenn die Abende wieder länger und kälter werden, sehnt sich der Mensch nach Wärme und Geselligkeit. Genau eine solche bot sich bei «Esthers Maronihüsli» in Eschen viele Jahre lang. Dieses Jahr ist damit Schluss. Weil die bisherige Besitzerin aufgrund einer neuen beruflichen Herausforderung die erforderliche Zeit nicht mehr aufbrachte, suchte sie einen Nachfolger. Dabei kam Esther Tischhauser auf Leander Marxer, wie dieser erklärt. «Wir hatten bereits davor immer wieder Kontakt, ich hatte verschiedene Anlässe bei ihr ausgerichtet», erklärt der Schauspieler und Gastronom. Bisher kennt man ihn in der Szene vor allem dank seiner «Augusta».  Er hat einen Ford TT mit Baujahr 1927 in eine mobile Bar umgebaut und fährt damit zu Kundenanlässen und öffentlichen Anlässen.

Ein Mini-Maronihüsli im Pferdeanhänger

«Das Geschäft mit Augusta läuft natürlich mehrheitlich im Sommer», erklärt Marxer. Als ihn Esther wegen dem Maronihüsli anfragte, sah er darin die Möglichkeit, auch im Winter einer gastronomischen Tätigkeit nachzugehen. Er wird die Tore des beliebten Eschner Treffpunktes Mitte Oktober öffnen, das genaue Datum steht noch nicht fest. Festgelegt hat er dafür den Namen «Augusta Maroni», angelehnt an seinen alten Ford. Beim Angebot hingegen will er wenig ändern und weiterhin den Grossteil des bewährten Angebotes anbieten. «Natürlich möchte ich aber auch meinen Style einfliessen lassen», erklärt Marxer. Er denke bereits über Anlässe wie einen Fondueplausch oder Ähnliches nach. 

Dazu kommt bereits ein neues Projekt. «Ich habe mir einen alten Pferdeanhänger gekauft», erklärt Leander Marxer mit einem Lachen im Gesicht. «Diesen werde ich in ein mobiles Maronihüsli umbauen.» Den Anhänger will er als Ergänzung zum Standort in Eschen anbieten, damit er – ähnlich wie mit seiner Augusta – an Firmenevents oder private Anlässe hinfahren und vor Ort die Kunden bedienen kann.

Suche nach einem neuen Standort läuft bereits

Neben den Vorbereitungen vor der Eröffnung beschäftigt Leander Marxer aber noch etwas anderes. Früher oder später wird das Augusta Maroni wohl den Standort wechseln müssen, weil auf dem bisherigen Grund Veränderungen anstehen. «Ich halte deshalb für künftige Standorte Augen und Ohren offen», so Marxer. Dann müssen die Eschner nur noch hoffen, dass Marxer in der Gemeinde fündig wird, damit der beliebte Treffpunkt nicht an einen anderen Ort abwandert. (ags)

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