• neues Feuerwehrdepot Vaduz
    Bauplatz neues Feuerwehrdepot für die Gemeinde Vaduz,  (Daniel Schwendener)

Feuerwehrdepot Vaduz für über 25 Millionen

Das geplante neue Feuerwehrdepot in Vaduz kostet 25,53 Millionen Franken. Der Gemeinderat genehmigte einen entsprechenden Verpflichtungskredit. Dieser Kredit muss allerdings noch von den Stimmberechtigten an der Urne gutgeheissen werden.

Im April 2017 hat die Freiwillige Feuerwehr Vaduz in einer schriftlichen Darlegung den Gemeinderat über den baulichen und strukturellen Zustand des Feuerwehrdepots informiert. «Das bestehende Feuerwehrdepot ist mittlerweile 40 Jahre alt. In den letzten Jahrzehnten wurde das Gebäude immer wieder mit vertretbarem Aufwand den Bedürfnissen der Nutzer angepasst. Das Schreiben der Feuerwehr hat den Gemeinderat dazu bewegt, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen und mögliche Losungsansätze zu prüfen», so Bürgermeister Ewald Ospelt.

Arbeitsgruppe Feuerwehrdepot

Im Mai 2017 wurde eine Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen für den Gemeinderat im Zusammenhang mit einer Weiterentwicklung des bestehenden Feuerwehrdepots bestellt. Sie prüfte die Möglichkeit einer Sanierung des bestehenden Depots und einen allfälligen Neubau unter Berücksichtigung von alternativen Standorten. Die Gegenüberstellung dieser Möglichkeiten zeigte als Ergebnis klar auf, dass ein Neubau einer Sanierung vorzuziehen ist. «Mit dem Kauf der Liegenschaft Schaanerstrasse 41sowie von zwei nördlich gelegenen Parzellen konnte die Gemeinde vorsorglich einen Bauperimeter für ein neues Feuerwehrdepot sichern. Mit dem ehemaligen Eigentümer wurde eine Nutzungsüberlassung dieser Liegenschaft nachmaximal fünf Jahren vertraglich festgelegt», hält Ewald Ospelt fest.

Machbarkeitsstudie wurde vorgestellt

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde ein Vorprojekt auf Basis des durch die Feuerwehr erarbeiteten Rahmenprogramms erstellt. Dieses Vorprojekt überzeugte hinsichtlich Funktionalität und Wirtschaftlichkeit sowohl die Arbeitsgruppe, als auch den Gemeinderat. Auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Samaritervereins stehen ebenfalls geschlossen hinter dem Projekt.

Verpflichtungskredit
Die vorliegende Kostenermittlung ist nun Grundlage für den gegenständlichen Verpflichtungskredit zu den Aufwendungen für einen Architekturwettbewerb sowie für die Erstellungs- und Ausstattungskosten. Auf Basis der Jahresrechnung 2017 liegt die gesetzliche Obergrenze des durch den Gemeinderat zu bewilligenden Verpflichtungskredit bei rund 24 Millionen Franken. Somit ist der Verpflichtungskredit zusätzlich den Stimmberechtigen zur Genehmigung vorzulegen. 

Nach einem Ja der Gemeindeversammlung zum Verpflichtungskredit kann ein Architekturwettbewerb auf Basis der Machbarkeitsstudie eingeleitet werden. Der Abstimmungstermin zur Vorlage wird durch den neuen Gemeinderat festgelegt.(pd)

27. Feb 2019 / 11:01
Geteilt: x
1 KOMMENTAR
25,53 Millionen
Da wird für eine Gemeinde mit rund 5500 Einwohnern ein Feuerwehrdepot für 25,53 Millionen gebaut? Bei einem Spitalbau, Umbau oder Kauf für nicht mal 70 Millionen geht das Geschrei los. Hoch gerechnet auf die Einwohnerzahl dürfte ein Landesspital rund 170 Millionen kosten. Dieses gibt es aber nur einmal im Land. Ein Feuerwehrdepot steht in jeder Gemeinde eines. Was verstehe ich nicht?????
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 27.02.2019 Antworten Melden

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
Lesertrend
Meistgelesen
21. März 2019 / 17:05
21. März 2019 / 23:01
Meistkommentiert
19. März 2019 / 16:41
18. März 2019 / 08:45
Aktuell
22. März 2019 / 15:58
22. März 2019 / 14:58
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...
Wettbewerb
sele sebastian
Zu gewinnen 1 x 2 Karten "Sebastian Sele: Liechtenstein, oh, Liechtenstein", am 03. Mai um 20 Uhr im Schlösslekeller
05.02.2019
Facebook
Top