• PK UFL in Triesen
    Daniela Wellenzohn-Erne, Barbara Gant und Günter Mahl stellten die neue Wissenschaftsplattform vor.  (Daniel Schwendener)

Erste Wissenschaftsgespräche rund um Genmanipulation

Um den Bildungsstandort Triesen zu sichern und weiter auszubauen hat die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein in gemeinsamer Arbeit mit der Gemeinde Triesen eine neue Wissenschaftsplattform lanciert. Der Event wird im September durchgeführt.

Die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) und die Gemeinde Triesen haben die «Wissenschaftsgespräche Triesen» ins Leben gerufen, die erstmals am Samstag, 14. September 2019, von 13.30 bis 20.00 Uhr in Triesen stattfinden. Anlässlich einer Medienorientierung stellten Vertreter und Vertreterinnen von Gemeinde und Universität die Idee und das Programm der Öffentlichkeit heute Vormittag vor. 
«Triesen als der Bildungsstandort in Liechtenstein pflegt seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der UFL und bietet gerne Hand, die «Wissenschaftsgespräche Triesen» ins Leben zu rufen und damit die Attraktivität des Bildungsstandorts zu sichern und weiter auszubauen», so Gemeindevorsteher Günter Mahl. 

Plattform für kritischen Diskurs
Ziel ist es, eine neue Plattform zur Informationsbeschaffung, kritischen Auseinandersetzung, zum Dialog und Diskussion über Wissenschaft, Forschung, Medien und Ethik anzubieten. Im Fokus steht dabei insbesondere auch die jüngere Generation, bei der wissenschaftlichen Erkenntnisse, deren Auswirkungen und gesellschaftlichen Folgen einen direkten Einfluss auf ihr zukünftiges Leben haben. Darüber hinaus wollen die Initianten eine kritische Auseinandersetzung der Gesellschaft mit Wissenschaft und Forschung fördern und sollen die Wissenschaftsgespräche Anlaufstelle für Schüler und Schülerinnen, Studierende, Interessierte sein, um sich auch über Berufs- und Karrieremöglichkeiten in Wissenschaft und Forschung zu informieren. 
Als Fokus für die ersten Wissenschaftsgespräche Triesen wurde eines der aktuell häufig diskutierten, wissenschaftlich topaktuell und auch kontroversen Themen gewählt: «Genmanipulation am Menschen mit neuen Genscheren: Tabubruch oder neue Chance?» 
Programmleiter Thomas Meier, der aus London zugeschaltet wurde, erläuterte das Programm: Die Wissenschaftsgespräche Triesen bieten die Möglichkeit, sich kompakt an einem Tag und in kurzer Zeit über die grossen Themen unserer Zeit zu informieren. Das Programm bietet nicht nur Vorträge international renommierter Experten und Expertinnen, sondern hat das Ziel die Öffentlichkeit einzubinden. «Der Anlass ist kostenlos und wir freuen uns über jede Mitwirkung und Beteiligung an der Diskussion», so Meier. Die Wissenschaftsgespräche Triesen würden viel Raum für den Dialog insbesondere auch mit dem jüngeren Publikum bieten. Es bleibt ausreichend Zeit für Diskussionen und Fragen. 

Top-Referenten mit ins Boot geholt
Unter anderem wird Gerald Schwank von der ETH Zürich über die Veränderung des Erbguts mit modernen Genscheren sprechen. Die Wissenschaftsjournalistin und ehemalige SRF-Einstein-Moderatorin Hanna Wick wird dem Publikum die Reaktionen der Medien und der Gesellschaft erläutern und Otfried Höffe, Philosoph, referiert über die Ethisch- und Gesellschaftlichen Aspekte der Genmanipulation am Menschen.
Anschliessend wird es mit allen drei Forschenden eine Podiumsdiskussion geben, die von Daniel Gregorowius, Dialog Ethik Zürich, geleitet wird.  (pd/jka)

 

15. Mär 2019 / 14:18
Geteilt: x
KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar)
Lesertrend
Meistgelesen
16. Juni 2019 / 07:01
15. Juni 2019 / 15:32
16. Juni 2019 / 17:12
14. Juni 2019 / 23:00
16. Juni 2019 / 13:01
Aktuell
16. Juni 2019 / 17:26
16. Juni 2019 / 17:12
UMFRAGE DER WOCHE
Lade TED
Ted wird geladen, bitte warten...

Wettbewerb
NNeu Galakonzert
Zu gewinnen 2 x 2 Tickets für das Galakonzert "300 Jahre FL" - Klassik aus Oper
29.05.2019
Facebook
Top