• Unwetter Sturm Andrea
    Gefahren frühzeitig erkennen: Um die Sicherheit zu erhöhen, schaltet Gamprin die Lichter teilweise wieder ein.  (Daniel Ospelt)

Beleuchtung in Gamprin mit halber Kraft

In der Gemeinde Gamprin wird nur noch jede zweite Strassenlaterne in der Nacht eingeschaltet. Im Gegenzug gibt es dafür keine Totalabschaltung mehr.

Zu Beginn dieses Jahrzents war es ein Trend. Um Energie zu sparen und einen Beitrag gegen die Lichtverschmutzung zu leisten, wurde in verschiedenen Gemeinden im Land die Nachtabschaltung der Strassenlampen eingeführt. Auch Gamprin entschloss sich zu diesem Schritt. Mit wenigen Ausnahmen blieb es nun während Jahren zwischen 0.30 Uhr und 05.30 Uhr in vielen Strassenzügen dunkel. Die Nachtabschaltung stiess bei der Bevölkerung auf Verständnis und wurde grundsätzlich gut aufgenommen. Im Verlaufe der letzten Jahre gab es allerdings immer wieder neue Ansprüche in diesem Zusammenhang. Jugendliche wollten, dass die Lampen eine Stunde später abgeschaltet werden. Die Post wünschte dagegen, dass die Lichter bereits um 04.30 Uhr wieder eingeschaltet werden, damit die Frühzustellung der Zeitungen reibungslos verlaufe. All diese Wünsche wurden nicht zuletzt auch mit Sicherheitsaspekten in Verbindung gebracht.

Gemeinde entscheidet sich für pragmatischen Weg

Nach verschiedenen Abklärungen und Diskussionen hat nun der Gemeinderat entschieden, im ganzen Dorfgebiet nur jede zweite Strassenlampe von 0.30 Uhr bis 05.30 Uhr auszuschalten. Dies soll neu auch auf den Durchgangsstrassen Eschner Strasse, Schwibboga, Schaaner Strasse und Ruggeller Strasse erfolgen. Ausnahmen bilden einige wenige Stellen, die aus technischen Gründen nicht in dieses Abschaltprogramm aufgenommen werden können. Das sind Strassenlaternen, erstellt vor 1980, bei welchen ein kurzfristiger Umbau unverhältnismässig hohe Kosten verursachen würde. Mit dieser neuen Regelung sei man ökologisch, also vom Standpunkt des Energiesparens und der Lichtverschmutzung betrachtet, praktisch auf dem gleichen Niveau wie mit der bisherigen Regelung. Der Gemeinderat begründet dies damit, dass nun auch die Durchgangsstrassen miteinbezogen sind. Dass diese Lösung aber noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist, ist den Verantwortlichen sehr bewusst. Denn der Gemeinderat will den Weg für neue und moderne Technologien offen halten. Hier geht es um Lösungen auf digitaler Basis, die mit einer intelligenten und bewegungsabhängigen Lichtsteuerung funktionieren. Die Umstellung dazu soll laufend beim Neubau von Strassen und Sanierungen angewendet werden. Ein erstes Projekt soll bereits im kommenden Jahr umgesetzt werden. (ts)

30. Nov 2017 / 08:07
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