• Schule Mauren
    Modell des Siegerprojekts "ORION": Ein zweigeschossiges Gebäude (Kindergarten und Doppelturnhalle) verlängert den heutigen Trakt B der Primarschule Mauren. (Foto: Paul Trummer)

Architekturbüro aus Triesen baut Schule in Mauren

Die bauliche Erweiterung der Schulanlage in Mauren wird nach den Plänen des Architekturbüros Mayer Hüssy Architekten (Triesen) realisiert. Sein Projekt wurde am 20. Dezember vom Preisgericht und Gemeinderat zum Sieger des Architekturwettbewerbs erklärt. Sämtliche Projekte werden öffentlich ausgestellt.
Mauren. 

Der von der Gemeinde Mauren ausgeschriebene Architekturwettbewerb im nicht offenen Verfahren wurde von insgesamt 25 zugelassenen Architekturbüros bzw. Planungsgemeinschaften bestritten, darunter 18 Teilnehmer aus Liechtenstein. Von ihnen wurden zeitgemässe Entwürfe und innovative Ideen für die Erweiterung der Schulanlage in Mauren mit einem Kindergarten-Neubau, einer neuen Doppelturnhalle, einer zusätzlichen Tiefgarage und für die Neugestaltung sämtlicher Aussenspielplätze erwartet. Weiters sollten auch Vorschläge zur Optimierung der Verkehrssituation für Fussgänger und Fahrzeuge in diesem öffentlichen Bereich aufgezeigt werden.

Siegerprojekt einhellig festgelegt
Gemäss einhelligem Entscheid der Wettbewerbsjury und des Gemeinderats haben die Architekten Uli Mayer und Urs Hüssy aus Triesen die anspruchsvolle und komplexe Wettbewerbsaufgabe am überzeugendsten gelöst. Ihr Projekt «ORION» wurde am 20. Dezember von den Bewertungsgremien mit dem 1. Rang ausgezeichnet und zur Weiterbearbeitung bestimmt. Dabei sind noch spezifische Verbesserungsvorschläge des Preisgerichts zu berücksichtigen.

Das Siegerprojekt sieht eine Erweiterung der bestehenden Schulanlage mit Kindergarten und Doppelturnhalle im nordöstlichen Bereich des Bebauungsperimeters vor. Ein zweigeschossiges Gebäude, das in die leicht abfallende Topografie eingebettet ist, verlängert den heutigen Schultrakt B. Diese klare Positionierung erfülle zwei wichtige Anliegen der Gemeinde: Einerseits ermöglicht sie Synergien für eine zukünftige durchlässigere Bildungsentwicklung zwischen Primarschule und Kindergarten, andererseits kann so ein weiter, zusammenhängender Freiraum für Pausen- und Spielaktivitäten angeboten werden. Dadurch entstehe ein nach Süden und Osten offener und attraktiver Aussenbereich. 

Für die Realisierung des Bildungsprojekts haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde im Juni 2017 einen Verpflichtungskredit von 13,7 Millionenf Franken mit 70,8 Prozent klar befürwortet. Baubeginn ist voraussichtlich im Sommer 2019. Es wird mit einer Bauzeit von zwei Jahren gerechnet. (pd/red)

22. Dez 2017 / 11:26
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