• Staatsfeiertag Liechtenstein 2019
    Die zahlreich aufgespannten Regenschirme verdeckten den Blick auf die Bühne für die hinteren Zuschauerreihen.  (Daniel Schwendener)

Verregnet, aber nicht ins Wasser gefallen

Am diesjährigen Staatsfeiertag ist vieles nicht so gelaufen, wie man es sich gewünscht hätte. Trotzdem lässt sich eine positive Bilanz ziehen.

Viele Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner freuten sich am 15. August besonders auf die vielversprechende Jubiläumsfeier auf dem Peter-Kaiser-Platz. Zum Inhalt der Show gab es laut Nicole Thöny, Mediensprecherin von Liechtenstein Marketing, sehr viel gutes Feedback: «Viele Besucher erwähnten, dass sie das emotionale Portrait Liechtensteins und seiner Bevölkerung sehr berührt hat.» Es stimmen aber nicht alle Besucher des Volksfestes in dieses Loblied auf die Jubiläumsshow ein. Viele Besucherinnen und Besucher machten sich auf zum Eröffnungslied «Liechtenstein feiert» der zehn Harmoniemusiken Richtung Landtagsgebäude. Aufgrund der vielen Regenschirme sei aber die Sicht auf die Bühne erschwert gewesen, heisst es vonseiten einiger enttäuschter Zuschauer. Obwohl auf dem Platz kostenlose Regenponchos verteilt wurden, verdeckten die vielen bunten Schirme sogar die Leinwand neben der Bühne.

Der Regen absorbierte die Stimmen der Moderatoren
Auch die Ansagen der Moderatoren waren wegen des starken Regens vor allem am Anfang der Show sehr leise und weiter hinten nur schwer verständlich: «Von hinten verzweifelte Rufe – ‹lauter› –, aber es war lange nur ein schwacher Ton zu hören. Das darf es doch gar nicht geben», schreibt ein enttäuschter Besucher auf Facebook. Um das Problem möglichst schnell zu beheben, bekamen die Moderatoren dann andere Mikro­fone, die einen höheren Pegel erlaubten, so Thöny. Der starke Regen habe das Team sehr gefordert. «Es freut uns aber sehr, dass so viele Besucher in der Nässe ausgeharrt haben.» Zu Beginn der Jubiläumshow «I love Liechtenstein. Eine Liebeserklärung» zählte man 5600 Zuschauer auf dem Peter-Kaiser-Platz, doch es verabschiedeten sich stetig immer mehr Leute, wie die Landespolizei in einer Medienmitteilung erklärte. Insgesamt war das Volksfest aber trotz mehreren Regenschauer mit 25 000 Besuchern sehr gut besucht.

Mit der Verlegung der Bushaltestellen Richtung Oberland waren einige Gäste unzufrieden. Statt wie in vorherigen Jahren bis zur Kirche, mussten die Besucher diesmal bis zur Rätikonstrasse laufen, bei der jedoch die Infrastruktur für eine Bushaltestelle fehlte. Vor allem direkt nach dem Feuerwerk war das Trottoir sehr überfüllt. Die Fahrgäste mussten über die matschige Wiese laufen, um zum richtigen Bus zu gelangen. Diese Änderung war aber nur dieses Jahr vorgesehen, weil sonst die Jubiläumsshowbühne  zu nahe an der Bushaltestelle gewesen wäre.

Rosengarten: Ticketsystem hat sich bewährt
Dieses Jahr durften bereits zum dritten Mal nur Besucher mit einem Ticket den Rosengarten betreten. Obwohl der Einlass am Anfang aus Sicherheitsgründen mehrere Male kurz gestoppt werden musste, lief vor Ort eigentlich alles gut ab. Laut Thöny wolle man sich die Umsetzung des Systems aber nochmals kritisch anschauen.
Trotz einigen Schwierigkeiten blickt das Team von Liechtenstein Marketing nach einer langen und intensiven Vorbereitungszeit auf einen erfolgreichen Staatsfeiertag zurück. «Bei Anlässen in dieser Grössenordnung gibt es immer Punkte, die bei zukünftigen ­Anlässen optimiert werden können». (Anja Kaufmann)

17. Aug 2019 / 06:00
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