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SBB rechnen mit 400 Millionen aus Hilfspaket

SBB-CEO Vincent Ducrot rechnet damit, dass die SBB rund 400 Millionen aus dem 900-Millionen-Hilfspaket des Bundes für den öffentlichen Verkehr erhalten werden.
SBB-Chef Vincent Ducrot geht davon aus, dass die SBB sicher durch die Corona-Krise 300 bis 400 Millionen Franken verloren haben.
SBB-Chef Vincent Ducrot geht davon aus, dass die SBB sicher durch die Corona-Krise 300 bis 400 Millionen Franken verloren haben. (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

250 bis 260 Millionen davon dürften als Defizitgarantie an den Regionalverkehr und rund 150 Millionen für die Infrastruktur abgegolten werden, sagte Ducrot in der "Samstagsrundschau" von Schweizer Radio SRF. Das Hilfspaket von 900 Millionen Franken für den öffentlichen Verkehr war am Donnerstag vom Nationalrat als Zeitrat gutgeheissen worden.

Keine Gelder beanspruchen werden die SBB für den Fernverkehr. Hier müssten die SBB die Verluste selber decken, wie sie auch in guten Zeiten Gewinne machen könnten, sagte Ducrot.

Durch die Corona-Krise werde die SBB sicher 300 bis 400 Millionen Franken verloren haben, stellte Ducrot weiter fest. Eine Schätzung über den Verlust im gesamten Geschäftsjahr sei aber derzeit unmöglich.

"Niemand weiss, wie gross eine allfällige zweite Welle sein wird", sagte Ducrot. Derzeit steuere er daher das Unternehmen auf "kürzere Distanz". "Man muss eine Krise nie mitten in der Krise beurteilen", fügte er an.

Teurere Ticketpreise in nächster Zeit wären laut Ducrot aber "ein völlig falsches Signal". Jeden Tag gebe es Verbesserungen bei den Passagierzahlen. Mittlerweile fehlten noch rund 20 Prozent der Passagiere, das seien beispielsweise Touristen, Pendler, aber auch Konzertbesucher. An den Wochenenden seien sehr viele Leute mit der Bahn unterwegs. (sda)

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