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Grosse Preisdifferenzen beim Dauerparkieren

Wer über keinen eigenen Parkplatz für sein Auto verfügt, muss für eine Parkkarte je nach Stadt tief ins Portemonnaie greifen. Laut einer Analyse des Internet-Vergleichsdienstes Comparis sind die Preisunterschiede für Dauerparkkarten in der Schweiz horrend.
Autofahrer, die keinen eigenen Parkplatz besitzen, werden je nach Schweizer Stadt für Dauerparkkarten unterschiedlich zur Kasse gebeten. (Archivbild)
Autofahrer, die keinen eigenen Parkplatz besitzen, werden je nach Schweizer Stadt für Dauerparkkarten unterschiedlich zur Kasse gebeten. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Am günstigsten fährt, wer in Riehen BS wohnt. Dort kostet eine Dauerparkkarte lediglich 8 Franken pro Jahr. Am teuersten ist Wetzikon ZH. Hier müssen für das Parkieren 1080 Franken pro Jahr hingeblättert werden, wie eine Comparis-Vergleich der 40 grössten Schweizer Städte zeigt.

Wenig zimperlich geht auch Rapperswil-Jona SG mit seinen Autobesitzern ohne eigenen Parkplatz um. Die Jahreskarte von 1000 Franken gilt nur für bestimmte Parkplatzanlagen.

Wädenswil ZH bietet den Einwohnern und Pendlern aus den Nachbargemeinden gegen Vorweisen eines gültigen SBB-Abonnements Park-& Ride-Karten für jährlich 720 Franken an. Die Parkdauer beträgt maximal drei Tage am Stück. Keine Parkplatzkarten gibt es für Anwohnerinnen und Anwohner in Baar ZG.

Westschweizer Städte günstiger

Die Städte in der Westschweiz sind grosszügiger. Dort liegt der Tarif für Dauerparkkarten unter 300 Franken. Die Städte im Kanton Genf verlangen eine Parkgebühr von 200 Franken jährlich. In Neuenburg sind es 110 Franken.

Die Stimmbürger von La Chaux-de-Fonds haben 2011 mit grosser Mehrheit entschieden, dass das Parkieren für Anwohner abgesehen von einer Verwaltungsgebühr von 20 Franken gratis ist. Zu den günstigen Orten für Dauerparkierer zählen neben den grossen Städten im Waadtland auch Städte in den Kantonen Bern und Basel-Stadt.

Einen Zusammenhang gibt es laut Comparis zwischen den Parkgebühren und den Steuern. "In Regionen mit hohen Steuern sind die Bürgerinnen und Bürger weniger bereit, sich zusätzlich über Gebühren melken zu lassen", schreibt der Vergleichsdienst weiter. (sda)

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