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Grossbritannien gedenkt dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Pazifik

Mit einem zweiminütigen Schweigen und Kranzniederlegungen haben der britische Thronfolger Prinz Charles (71), zahlreiche Veteranen und Militärangehörige am Samstag dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Pazifik gedacht. Der Krieg wurde vor 75 Jahren, am 15. August 1945, mit der Kapitulation Japans endgültig beendet.
Prinz Charles, Prinz von Wales, legt anlässlich des Tages der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg am National Memorial Arboretum in der Stadt Alrewas einen Kranz nieder. Foto: Molly Darlington/PA Wire/dpa
Prinz Charles, Prinz von Wales, legt anlässlich des Tages der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg am National Memorial Arboretum in der Stadt Alrewas einen Kranz nieder. Foto: Molly Darlington/PA Wire/dpa (Bild: Keystone/PA Wire/Molly Darlington)

Auch Premierminister Boris Johnson war bei der Zeremonie in der Gedenkstätte National Memorial Arboretum in Burton-on-Trent in der Grafschaft Staffordshire dabei. Der konservative Politiker rezitierte eine Strophe aus dem Gedicht "For the Fallen" (Für die Gefallenen) von Robert Laurence Binyon.

Die britische Königin Elizabeth II. (94) dankte in einer Mitteilung allen, "die so tapfer gekämpft haben für die Freiheiten, die wir heute in Ehren halten". Diejenigen, die das Ende des Krieges miterlebt hätten, würden "niemals die fröhlichen Szenen und das überwältigende Gefühl der Erleichterung vergessen", so die Queen.

Eine Botschaft von Prinz William (38) sollte am Abend im Rahmen eines vorab aufgezeichneten Programms im BBC-Fernsehen ausgestrahlt werden. Die Kunstfliegerstaffel Red Arrows überflog am Vormittag das schottische Edinburgh, bevor sie dann über Belfast (Nordirland), Cardiff (Wales) und der britischen Hauptstadt London (England) zu sehen sein sollte.

Etwa 50 000 Briten und Bürger des Commonwealth starben während des Zweiten Weltkriegs in pazifischen Raum. Viele davon kamen als Kriegsgefangene ums Leben, die unter menschenunwürdigen Bedingungen der japanischen Armee festgehalten wurden. Gekämpft wurde unter anderem im heutigen Myanmar und Indonesien. (sda/dpa)

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