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Globus will alle Warenhäuser weiterführen

Der Warenhauskonzern Globus will trotz Rückschlägen im Detailhandel durch die Corona-Pandemie am Investitionsprogramm von 300 Millionen Franken festhalten. Die Warenhäuser an den zehn Standorten in der ganzen Schweiz würden weitergeführt.
Die Warenhaus-Gruppe Globus wird nach dem Besitzerwechsel im letzten Frühjahr vor allem auf Luxusartikel setzen. (Archivbild)
Die Warenhaus-Gruppe Globus wird nach dem Besitzerwechsel im letzten Frühjahr vor allem auf Luxusartikel setzen. (Archivbild) (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die thailändische Central Group und die österreichische Signa hatten die Globus-Gruppe Im letzten Februar von der Migros übernommen. Das Ziel sei es, die ikonischen Globus-Warenhäuser für die nächsten Generationen optimal aufzustellen, sagte der CEO von Globus, Franco Savastano, in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung".

Konzentration der Mittel

Die Globus-Gruppe wolle sich auf die zehn Warenhäuser und den Online-Kanal konzentrieren. Die Mittel im Umfang von 300 Millionen Franken würden dort investiert, wo es mit Blick auf die nächsten zwanzig bis dreissig Jahre sinnvoll sei.

Starten werde der Warenhauskonzern im März 2021 mit dem Umbau in Zürich. Genf werde der zweite Standort sein, wo umgebaut werde. Der grösste Teil der Investitionssumme entfalle auf das Gebäude in Basel. Globus plane dort, das Gebäude komplett auszuhöhlen und innen neu aufzubauen. Dieser Umbau dürfte 2022 beginnen.

Luxus wird gross geschrieben

Die neuen Besitzer wollen laut Savastano aus der Globus-Gruppe eine Luxus-Warenhausgruppe formen. Je nach Standort werde das eher Premium oder Luxus bedeuten. Es gebe noch viel Potenzial, so etwa bei Accessoires, Handtaschen oder Schuhen. Weit oben sei Globus bereits mit Delicatessa, Heim & Haushalt sowie im Beauty-Geschäft.

Der Online-Handel bleibe ein wichtiges Standbein. In der ersten Corona-Phase im Frühjahr habe Globus online um über 50 Prozent zugelegt. Dadurch werde der Umsatzanteil des Online-Geschäfts in diesem Jahr von 10 auf 15 Prozent steigen. Der Online-Shop sei mittlerweile die drittgrösste "Filiale" und arbeite profitabel. (sda)

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