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Bekämpfung sexueller Gewalt in Konflikten

Aussenministerin Aurelia Frick nahm diese Woche an der globalen Konferenz zum Thema «Bekämpfung sexueller Gewalt in Konflikten» in teil. Über 100 Staaten nahmen an der Konferenz teil. Frick betonte an der Konferenz, dass die weitverbreitete Straflosigkeit mit sexueller Gewalt beendet werden müsse und Präventionsmassnahmen wichtig seien.

London. - Aussenministerin Aurelia Frick hob hervor, dass die stärkere Beteiligung von Frauen an allen Aspekten von Friedens- und Sicherheitspolitik von grösster Bedeutung ist, um sexuelle Gewalt zu verhindern und um nachhaltige Lösungen für Frieden, Sicherheit und Wiederaufbau in Krisengebieten zu erzielen: «Die Straflosigkeit sexueller Gewalt in Konflikten muss enden!»

Als Kriegswaffe eingesetzt

Organisiert wurde die Konferenz von der «Preventing Sexual Violence Initiative» (PSVI), die der britische Aussenminister William Hague und die UN-Sondergesandte Angelina Jolie im Mai 2012 lanciert haben. Die Initiative bekämpft sexuelle Gewalt in Konflikten. Sexuelle Gewalt wird oftmals als Nebenerscheinung von bewaffneten Auseinandersetzungen akzeptiert oder sogar als Kriegswaffe eingesetzt. Um diese Straftaten in Zukunft zu unterbinden, sollen die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, die Opfer Unterstützung erhalten und die strategische Zusammenarbeit in diesem Bereich verbessert werden. In einem internationalen Protokoll haben die Teilnehmer der Konferenz neue Standards für die Dokumentation und Aufklärung sexueller Gewalt in Konfliktgebieten gesetzt. Zudem sind alle Staaten dazu aufgerufen worden, gesetzliche Massnahmen zu treffen und weitere Aktivitäten zu lancieren, um sexuelle Gewalt in Konfliktgebieten zu bekämpfen und die Strafverfolgung sicherzustellen. (ikr)

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