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Arte Povera aus Liechtenstein in Weimar

Die Bemühungen des Kulturkreises Liechtenstein-Weimar um einen Ausstellungsbeitrag aus Liechtenstein zum Kunstfest wurden belohnt: Ein Teil der Sammlung der Arte Povera des Kunstmuseums Liechtenstein wird ab 28. August im Neuen Museum Weimar gezeigt.

Der Kulturkreis Liechtenstein-Weimar hat es sich vor  zwanzig Jahren zur Aufgabe gemacht, das Fürstentum Liechtenstein und die Stadt Weimar als Teil des deutschsprachigen mitteleuropäischen Kulturraumes näher zusammenzubringen und ihre kulturellen Angebote im jeweils anderen Land vorstellen zu helfen. Bisher konnten in Weimar Liechtensteiner Ausstellungen zum Teil europäischer Dimension realisiert werden.


»Arte povera« hieß die wichtigste Kunstströmung im Italien der späten 1960-er und frühen -70er Jahre. Die Künstler dieser »armen Kunst« wollten mit einfachsten und verachteten Materialien (Blei, Fett, Draht, Neon) eine neue Ästhetik schaffen, die Distanz zwischen Kunst(werk) und Leben aufheben. Die Ausstellung zeigt Werke von Alighiero Boetti, Jannis Kounellis, Mario Merz, Michelangelo Pistoletto und anderen. Auf ihren Rang heute befragt, besticht die Arte povera durch die Aktualität ihrer Themen und die Eigenständigkeit ihrer Künstler.

 Neues Museum Weimar, Weimplatz 5, D-99423 Weimar

28. August bis 21. September 2012, Di-So 11-18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung, Sonntag, 26. August, 11 Uhr
(PD)
 

 

 

 

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