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Radwegnetz der Region soll ausgebaut werden

Am siebten betrieblichen Mobilitätsmanagement-Tag in der Hofkellerei in Vaduz wurde am Mittwochnachmittag über das Thema Verkehr diskutiert. Vier Referenten informierten über verschiedene Trends, Möglichkeiten und gaben Tipps, wie durch die Fahrweise Benzin gespart werden kann.

Vaduz. - Nicht nur das betrieb­liche Mobilitätsmanagement, sondern auch die Regierung ist mobil. Ein Vorbild: Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer. «Seit Mai fahre ich, wenn es meine Termine zulassen, mit dem Fahrrad zur Arbeit.» Damit dies für Arbeiter möglich sei, müsse der Betrieb eine gewisse Infrastruktur zur Verfügung stellen: Duschmöglichkeiten, Ab­lageflächen, Spiegel und viel Licht. Zudem müssen Radwege direkt zum Arbeitsweg geschaffen werden. «Diese führen momentan noch kreuz und
quer durch die Landschaft», sagt Amann-Marxer. Dadurch komme man zwar in den Genuss der Natur, trotzdem sei es nicht der schnellste Weg. Doch nicht nur in Liechtenstein muss sich etwas ändern, auch die Grenzen müssen berücksichtigt werden. «Das Agglomerationsprogramm Werdenberg-Liechtenstein ist eine gute Grundlage dafür», sagt Marlies Amann-Marxer.

Weniger Fahrprüfungen

In Liechtenstein gibt es derzeit rund 800 Autos auf 1000 Einwohner ? eine hohe Zahl für ein solch kleines Land. Wobei der grösste Teil des Verkehrs Freizeitverkehr ist, wie Raum- und Umweltplaner von der Hochschule für Technik in Rapperswil, Klaus Zweibrücken, im ersten Referat erklärte. In den letzten 15 Jahren sind die Distanzen, die mit dem Auto zurückgelegt werden, gestiegen. «Trotzdem wird die Hälfte der Zeit noch zu Fuss gegangen oder mit dem Fahrrad gefahren», sagte Zweibrücken. (mh)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Donnerstag.

26. Jun 2014 / 08:03
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