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Landtag: Das Mögliche möglich machen

Einmal mehr diskutierte der Landtag über eine Verbesserung der
Situation von Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Die Abgeordneten tun sich auf dem Weg zu einer liechtensteinischen Lösung schwer.
 

Vaduz. ? Es schien gestern, als sei keiner der Abgeordneten wirklich glücklich mit der Postulatsbeantwortung der Regierung zur Verbesserung der Situation von Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Das Postulat, das im Oktober 2012 vom damaligen FL-Abgeordneten Pepo Frick eingereicht wurde, lud die Regierung ein, mögliche Massnahmen zu prüfen und dem Landtag zu präsentieren. Die daraufhin eingesetzte parteiübergreifende Arbeitsgruppe, aus der sowohl die FBP- wie auch die DU-Fraktion allerdings wieder ausschieden, schlägt unter anderem vor, das Weltrechtsprinzip abzuschaffen, die Schwangere ? nicht aber den Ausführenden ? im Inland zu entkriminalisieren, zusätzliche Rechtfertigungsgründe wie Vergewaltigung für einen Abbruch zuzulassen, die ergebnisoffene Beratung rechtlich abzu­sichern sowie weitere familienpolitische Massnahmen zu prüfen. (ah)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Freitag.

05. Jun 2014 / 22:25
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