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LKV: «Die Reduktion des Arzttarifs ist erträglich»

«Die ansteigenden Gesundheitskosten bei gleichzeitiger Reduktion der staatlichen Subventionen belasten unsere Versicherten stark», sagt Donat P. Marxer, Präsident des Liechtensteinischen Krankenkassenverbands (LKV), im Interview mit dem «Vaterland».

Vaduz. - Um eine spürbare Kostenreduktion zu erreichen, müssten alle Beteiligten ihren Beitag leisten. Das vom Landtag einstimmig verabschiedete Ziel, die Arzttarife insgesamt an das Schweizer Kostenniveau anzugleichen, gelte als oberste Prämisse in der aktuellen Diskussion.

Politik erhöht Druck auf Ärzte

Donat P. Marxer nimmt dabei Bezug auf den Landtagsbeschluss vom 10. April, wonach die Regierung mit der «kleinen» KVG-Revision ermächtigt wurde, in die Gestaltung der Tarife einzugreifen mit dem Ziel, den Liechtensteiner Arzttarif auf Schweizer Nivau anzupassen. Ebenso überwies der Landtag in der vergangenen Woche einhellig das DU-Postulat zur Einführung des schweizerischen Tarifsystems Tarmed an die Regierung. Der Landtag erwartet sich in der Postulatsbeantwortung einen Vergleich des Liechtensteiner Tarifs mit dem Tarmed, um sich auf der Basis von Zahlen und Fakten für oder gegen den Tarmed entscheiden zu können. Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat laut Marxer dazu geführt, «dass der Handlungsdruck heute so stark wie noch nie ist». (güf)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» vom Samstag.

13. Jun 2014 / 22:02
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