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Aber man tuts ? in Vaduz (MIT MUSIC-VIDEO)

Seit einiger Zeit ist ein Song auf Radio Liechtenstein zu hören, bei dem jeder Liechtensteiner die Ohren spitzt. Der Song «Vaduz» ist ebenso rätselhaft wie witzig und lässt viel Spielraum für Spekulationen.

VON DESIRÉE VOGT

«Man traut sich nicht in Triesen und in Steg, man tut es nicht sehr gern in Basel oder Bern – aber man tuts, in Vaduz!» So eine Zeile aus dem Song «Vaduz», der vor einiger Zeit an liechtensteinische Ohren gelangt ist und es in der Zwischenzeit sogar in die Playliste von Radio Liechtenstein geschafft hat. Wer den Song gehört hat, fragt sich automatisch: Ja, was tut man denn in Vaduz? Und wer steckt eigentlich hinter diesem Song? Gleich vorab – es ist keine heimische Produktion. Hinter dem Song steckt das «Erste Wiener Heimorgelorchester», kurz «EWHO» genannt. Eine vierköpfige Band aus der österreichischen Hauptstadt, die mit billigen Mini-Keyboards oder «Billigorgeln» Hausgemachtes serviert. Thomas Pfeffer, Jürgen Plank, Daniel Wisser und Florian Wisser – das sind die Namen, die hinter EWHO stecken.

«Wunderschöne Namen»


Vaduz ist ein perfekter Name – das ist die einfache Begründung dafür, wieso sich die vier Wiener musikalisch bzw. textmässig auf Liechtensteiner Terrain vorgewagt haben. «Es ging darum, Bassdrum und Hi-Hat zu singen, Musik, wie man sie hört, wenn z. B. jemand an der Ampel stehend die Lautstärke seines Autoradios demonstriert. Der Name Vaduz ist da perfekt», erklären «EWHO» auf Nachfrage. Es habe sich anschliessend die Frage gestellt, wie man den Refrain motiviere.

Da die Gruppe gerne mit Aufzählungen arbeite, seien – nachdem Vaduz festgestanden habe – Ortsverzeichnisse von Liechtenstein und umliegenden Gegenden in Österreich, der Schweiz und Deutschland gesucht worden. «Und da waren sie schon alle: Schaan, Flums, Triesen, Nendeln – wunderschöne Namen.»
Darüber, was man denn in Vaduz tut, was man sonst nirgends tut, halten sich die vier Musiker auch auf Nachfrage bedeckt. «Der Song lebt von diesen schönen Ortsnamen. Was man in Vaduz tut, sollte jeder selbst feststellen. Wir werden das bald tun – aber es auch dann für uns behalten ...», so die Antwort. Bisher haben die vier Jungs «es» zumindest in Vaduz noch nicht getan, einige der Bandmitglieder waren allerdings schon in Liechtenstein. «Einer von uns isst am liebsten Tortellini und Teigwaren aus Schaan», verrät die Band.

Auftritt in Liechtenstein?


Vielleicht tun sie es ja doch noch bald – in Vaduz. Ortsnamen richtig aussprechen. Oder auftreten. Denn die Band hat ein gutes Feedback aus Liechtenstein erhalten. «Einige haben uns per E-Mail bezüglich der korrekten Aussprache mancher Ortsnamen Nachhilfe gegeben. Ausserdem sind wir mit mehreren Veranstaltern wegen eines Auftritts in Gespräch», verrät die Band. Dass der Song zwischenzeitlich auch auf Radio Liechtenstein gespielt wird, bestätigt die Jungs darin, dass ein ungewöhnliches Instrumentarium und ungewöhnliche Song-texte sehr wohl ein grosses Publikum finden können. Vielleicht auch ein grosses Live-Publikum, wenn die Band in Vaduz auftritt. Wann sich EWHO dem heimischen Publikum stellt, ist noch nicht fix. «Es wird aber auf jeden Fall zwischen Februar und April 2010 Termine geben.»

CD erhältlich

Der Song «Vaduz» ist auf der «EWHO»-CD «Es wird schön gewesen sein» zu finden. Diese wird in Liechtenstein ab Februar im Handel erhältlich sein.

Vorab ist sie über den Shop von «Monkey-Music» unter www.monkeymusic.at erhältlich. Ausserdem gibt es die CD zum Download auf «Amazon», «iTunes», «Musicload» und anderen Musikbörsen.

ZUM VIDEO: «Vaduz»

09. Dez 2009 / 08:00
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