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Das Badezimmer –die Luxus- und Wellnesszone daheim

Das Badezimmer ist viel mehr als einfach nur ein Raum. Es ist ein Rückzugsort, eine Wellnessoase – das erste Ziel morgens nach dem Aufstehen und abends die letzte Station vor dem Zubettgehen.
Badespass, Eschen
Die Badewanne bildet das Zentrum einer modernen Wellnessoase zu Hause. (Bild: Tatjana Schnalzger)

Badezimmer ist nicht gleich Badezimmer – jedes sieht anders aus, ist unterschiedlich angeordnet, dimensioniert und ausgestattet. Aber nicht einfach nach Gutdünken, sondern individuell auf die Bewohner, deren Vorlieben und Ansprüche zugeschnitten. Darüber hinaus spielen jedoch zwei weitere Punkte eine entscheidende Rolle: die Grösse des Raums und das vorhandene Budget. Realisieren lässt sich im Prinzip alles. Ob es finanzierbar ist und aufgrund der vorhandenen Masse umgesetzt werden kann, ist jedoch ein anderes Thema. Wer ein Haus oder eine Wohnung baut und sich sein Wunschbad erschaffen möchte, sollte schon früh bei der Planung seine Ideen und Wünsche einbringen, damit diese auch umgesetzt werden können. 

Die Badewanne als besonderer Eyecatcher
Duschen oder baden? Diese Frage stellt sich wohl jeder, der sein zukünftiges Traumbadezimmer plant. Während einige lieber das prasselnde Wasser auf dem Kopf spüren und jeden Morgen nur schnell unter die Dusche springen wollen, geniessen andere die Entspannung und Ruhe in der Badewanne. «Bei der Wahl kommt es ganz auf die 
individuellen Bedürfnisse der Kunden an. Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, können auch gut beide Varianten realisiert werden und niemand muss auf das eine oder andere verzichten. Das ergibt durchaus Sinn», erklärt Heinrike Batliner von Badespass in Eschen. 
Während die Dusche in der Regel in einer Ecke oder seitlich angebracht wird, muss eine Badewanne nicht an einer Wand kleben. Eine freistehende Wanne kann ein besonders attraktives Gestaltungselement darstellen und zum Eyecatcher im Raum werden. Sei sie rund, oval oder asymmetrisch, eine freistehende Wanne ist ein Highlight, braucht jedoch auch dementsprechend ausreichend Platz.

Privatsphäre in einem Raum schaffen
Wenn ein Badezimmer von mehreren Personen gleichzeitig genutzt wird, geht die Privatsphäre manchmal verloren – zumindest wenn der Raum offen gehalten ist. Auch wenn niemand etwas zu verstecken hat, so gibt es dennoch Momente, in denen man lieber für sich ist. Durch trennende Wandelemente können innerhalb eines Raumes separate Bereiche geschaffen werden, die nicht von jedem einzusehen sind. Eine Toilette lässt sich auch ohne Türen hinter einem Sichtschutz verbergen und vermittelt dem Bewohner so Sicherheit und Ruhe. Und auch die Dusche kann so versteckt werden und macht den Raum für mehrere Personen gleichzeitig nutzbar. 

Ein Raum, eine Ebene 
Nicht nur im Hinblick auf das Älterwerden, sondern auch aus optischen und praktischen Gründen entscheiden sich immer mehr Hausbauer für barrierefreie Räume und Installationen. Dazu gehören auch die Elemente im Badezimmer. Duschen ohne Rand, Badewannen ohne grossen Einstieg – mit den heutigen Lösungen ist die Barrierefreiheit einfach umsetzbar. 
An Ränder, Abtrennungen und Stufen kann sich leicht Schmutz anlagern. Nicht nur deshalb werden in der heutigen Zeit immer mehr Duschen eben verbaut und höchstens mit einer minimalen Wasserbarriere versehen. In Kombination mit Spritzschutzwänden aus Glas wirkt ein Raum so grösser. Ebenfalls verzichten moderne Duschen auf Vorhänge und sind bewusst offen gehalten. Auch bei der Badewanne ist ein einfacher Einstieg ein aktuelles Thema. Auf dem Markt finden sich etliche Modelle, die mit einer mechanischen oder elektrischen Türe versehen sind und so den Zutritt erleichtern. An etlichen anderen Stellen im Badezimmer wird heute ebenfalls vorausschauend geplant. Wer bereits bei der heutigen Platzierung der Toilette bedenkt, dass später ein Haltegriff angebracht werden kann, erleichtert das Aufstehen im Alter. In der Dusche werden Sitzbänke und Griffe montiert und das Badezimmer generell so aufgeteilt, dass es auch für einen Rollstuhl keine Hindernisse bietet. So wird ein Badezimmer nicht nur zukunftsgerecht, sondern insgesamt komfortabler. 

Licht für jede Atmosphäre
Die Beleuchtung im Bad ist ein besonders wichtiges Element. Zu wenig Licht erschwert beispielsweise das Schminken oder gründliche Rasieren. Zu viel Licht kann blenden und ist besonders abends eher störend. Ein modernes Badezimmer verfügt über mehrere unterschiedliche Lichtquellen, direktes und indirektes Licht, das in Intensität und Farbe verändert werden kann. Auch dimmbare Lösungen werden immer öfter gewählt und gewähren unterschiedliche Stimmungen im Raum. Bei modernen KNX-Systemen ist die Beleuchtung individuell programmierbar und den Bedürfnissen der Bewohner angepasst. 

Die Wellnessoase inmitten von vier Wänden
Ein luxuriöses Badezimmer bietet den Bewohnern all das, was sie brauchen und sich wünschen – nicht nur in Bezug auf die täg­liche Hygiene, sondern darüber hinaus. «Es gibt viele Möglichkeiten, das Badezimmer komfortabler zu gestalten. Ein Dusch-WC 
ist dafür ein gutes Beispiel. Aber auch eine Dampfdusche oder eine Infrarotpaneel, das in jeder der Dusche einfach angebracht werden kann, wertet das Badezimmer auf», weiss Heinrike Batliner. Einen besonderen Wellnessfaktor bietet eine Badewanne mit Whirlfunktion oder gar ein Whirlpool mit integrierten Boxen für ein besonderes akustisches Erlebnis. Generell verleiht Musik dem Raum zusätzliche Atmosphäre und erhöht das Wohlbefinden. Musik kann an unterschiedlichen Orten implementiert werden. Die Boxen können in der Decke, im Spiegel, im Handtuchwärmer, an der Wand oder freistehend angebracht werden. 

Ein Konzept für die Farben und Materialien
Kräftige Erdtöne in Kombination mit starken Farbelementen als Eyecatcher sind heute stets gut nachgefragt. Aber auch Tapeten im Badezimmer sind eine gute Möglichkeit, den Raum individuell zu gestalten. Auf Tapeten lassen sich die unterschiedlichsten Muster und Farben kombinieren, auch Fotos und andere Bilder können so auf die Wand gebracht werden.
Bei den Materialien liegen besonders Keramikplatten und spezielle Wandbeschichtungen im Trend. Sie sind einfach zu reinigen, strapazierfähig und in der Gestaltung frei. «Wichtig ist bei der Auswahl der Farben und Materialien jedoch, dass sich die Eigentümer vorher Gedanken über das Gesamtkonzept machen. Alles muss miteinander harmonieren, damit das Zimmer nicht unruhig, wild und durcheinander erscheint, dazu gehören zum Beispiel auch die auf den Raum farblich abgestimmten Badetücher», weiss die Beraterin von Badespass. (lat)

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