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    Die Opel-Händler sollen alle ein einheitliches Erscheinungsbild aufweisen.  (Elma Korac)

Neue Verträge für Händler

Der Opel-Konzern kündete neue Verträge für seine Händler an, da die bisherigen nicht mehr zeitgemäss waren und ein Besitzerwechsel stattfand. So passt sich der Konzern der aktuellen Marktsituation an.

In der Schweiz sind etwa 250 Garagisten von diesem Vorgehen betroffen. Der Opel-Konzern bezweckt damit, neue Bedingungen für die Opel-Händler zu schaffen, die Anfang 2020 in Kraft treten sollen. Dafür musste der Konzern die bestehenden Verträge kündigen, sie sind nun noch zwei Jahre gültig. Dies ist ein periodischer Prozess, mit dem der Opel-Konzern auf Veränderung in der Branche sowie der Gesetzgebung reagieren will.

Bei Opel fand dies letztmals vor 13 Jahren statt, damals gestaltete sich das Kaufverhalten noch ganz anders als heute. Folglich ist es wieder an der Zeit, die Konditionen anzupassen. Denn auch der Opel-Konzern war von Veränderungen geprägt: Im August 2017 gab der Konzern bekannt, dass der französische Autokonzern PSA Opel von General Motors übernommen hat. «Durch die Übernahme des Opel Konzerns durch die PSA vom früheren Mutterkonzern GM war dies eine logische Folgerung, dass auch die Händlerverträge neu aufgesetzt werden müssen. Dies wurde natürlich schon vorher kommuniziert», informiert Opel-Händler Stefan Frick, Geschäftsführer Frickauto Balzers. 

Im Jahr 2017 mussten beispielsweise alle BMW-Händler ihre Verträge auflösen und erneuern. Sie erhielten die Auflage, regelmässig alle fünf bis sieben Jahre in einen neuen Showroom zu investieren. Dabei bleibt es den Garagisten frei, dies zu tun. Wer die Auflagen bei BMW aber nicht umsetzt, muss mit tieferen Margen rechnen.

Alle erhalten einen Vertrag

Als die gekündigten Verträge bekannt wurden, stand die Frage im Raum, ob der Opel-Konzern das Händlernetz verkleinern werde. Jedoch gehört dieses Vorgehen zu jedem grösseren Automobilhersteller dazu. «Als Vertragspartner von Opel Schweiz verpflichten wir uns, die Corporate Identity von Opel umzusetzen. Damit dürfen wir uns auch als offizieller Opel Partner nach aussen präsentieren. Wie bei allen Fahrzeug-Marken werden verschiedene Verkaufs- und Serviceauflagen vom Importeur verlangt», erläutert Frick und relativiert die Situation. (ms)

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Wirtschaft Regional».

28. Apr 2018 / 13:30
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