• UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardana
    Die IG nimmt nun die Förderung der Tektonikarena Sardona selbst in die Hand, da der Bund bisher noch keine Strategie für Welterbestätten in der Schweiz entwickelt hat. Bild: Daniel Schwendener  (Daniel Schwendener)

Naturerbe richtig vermarkten

Diese Woche kamen in Filzbach GL die Tourismusverbände rund um die Tektonikarena Sardona zusammen, um neue Ideen für die Bekanntmachung des UNESCO-Weltnaturerbes zu erarbeiten. Dabei soll die Einzigartigkeit der Berglandschaft im Vordergrund stehen.

Am 7. Juli 2008 entschied die UNESCO in Quebec, die Tektonikarena Sardona in die Liste der Welterbestätten aufzunehmen. Bis heute haben um die 200 Stätten wie etwa der Yellowstone Nationalpark in den USA oder das Great Barrier-Reef in Australien diese Auszeichnung erhalten. Die Destinationen haben sich somit dazu verpflichtet, die jeweiligen Landschaften zu schützen. Der Titel wird an Gebiete verliehen, die durch ihre Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität weltbedeutend sind.

Die Tektonikarena Sardona liegt in den Schweizer Alpen im Grenzgebiet der drei Kantone St. Gallen, Graubünden und Glarus. Man erhält einzigartige Einblicke in die Entstehungsgeschichte der alpinen Berge und Täler. Im Falle von Sardona sind die Gemeinden die Hauptträger und müssen Tourismus und Schutz des Gebietes kombinieren, um die Finanzen aufrecht zu halten.

Um genau über diese Herausforderung zu diskutieren und neue Ideen zu erarbeiten, lud die IG UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardona im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten «Tek To Nik – 10 Jahre Welterbe Sardona» diese Woche zum Tourismus-Forum in Filzbach. Unter dem Motto «UNESCO-Welterbe – Chance für den Tourismus?» trafen sich am Dienstag rund 60 touristische Leistungsträger aus der Region und Vertreter der Politik.

Mehr regionale Leute sollen etwas über das Weltnaturerbe direkt vor der Haustüre erfahren und die Gelegenheit nutzen, ist Patric Collets, Projektleiter IG UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona, Meinung, denn das habe nicht jeder. «Unser Ziel ist es, etwas gemeinsam zu erarbeiten zum Wohle des Tektonikareals», so Collet. Deshalb widmet er sich auch dem Projekt Tek To Nik, bei dem es um das 10-jährige Jubiläum des Tektonikareals als Naturerbe geht. Dabei möchte er den Schwerpunkt auf die Einzigartigkeit des Gebietes setzen und es überregional bekannter machen. «Die Grundidee handelt von der Vermarktung und Erlebnissen», so Collet. (ms)

Das ganze Interview in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Wirtschaft Regional»

 

 

28. Okt 2017 / 14:00
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