• Im Schweizer Industriesektor ist die Zahl der Beschäftigten im dritten Quartal 2017 erstmals seit mehr als zwei Jahren nicht mehr rückläufig gewesen (Symbolbild).
    Die Exporte waren die Wachstumsstütze der regionalen Wirtschaft, beflügelt vom stärkeren Euro (Symbolbild).  (KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Industrie tritt aufs Gaspedal

Die Weltwirtschaft erlebt einen Aufschwung und liefert der regionalen Industrie damit Rückenwind, die zu Beginn des Jahres nochmals einen Gang zulegt hat. Die Exporte erreichten sogar einen neuen Rekord.

Die Ostschweizer Industrie tritt zu Beginn des Jahres auf’s Gaspedal. Die Weltwirtschaft erlebt derzeit einen kräftigen Aufschwung. «Dank dieses Rückenwindes hat die regionale Industrie zu Beginn des neuen Jahres nochmals einen Gang zugelegt», lautet die Einschätzung des Ostschweizer Konjunkturexperten Peter Eisenhut. Im Baugewerbe laufe der Konjunkturmotor rund. «Im Detailhandel ist die Geschäftslage unbefriedigend, aber der Ausblick bleibt zuversichtlich», erklärt Peter Eisenhut.

Mit St. Galler Exportrekord

Die Wachstumsstütze der regionalen Wirtschaft waren im letzten Quartal einmal mehr die Exporte. Noch nie wurden so viele Güter aus dem Kanton St.Gallen exportiert wie im Jahr 2017. Die Exporte der anderen Ostschweizer Kantone bleiben unter dem Wert von 2008. Beflügelt vom stärkeren Euro legten im vergangenen Jahr die Ausfuhren der Ostschweiz in die Länder der Eurozone um acht Prozent zu. 

Auslastung ist gestiegen

In den «Rest der Welt» nahmen die Exporte um über 3 Prozent zu. Angetrieben durch die Nachfrage aus der ganzen Welt hat sich das Produktionsniveau der Industriebetriebe in der Region St.Gallen-Appenzell erhöht. Folglich ist die Auslastung der Maschinenkapazitäten der Betriebe in der Region St.Gallen-Appenzell im Januar 2018 auf 88 Prozent angestiegen. «Diese überdurchschnittlich hohe Auslastung spiegelt die gute Konjunkturlage wider und wird in den kommenden Monaten zu einem Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen führen», prognostiziert Eisenhut. Regionale Industrieunternehmen sind dermassen ausgelastet, dass sie wie zum Beispiel SFS in Heerbrugg stark am Standort in neue Anlagen investieren.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Wirtschaft Regional».

 
17. Feb 2018 / 09:00
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