• SCHWEIZ INITIATIVE FAIR
    Die Initianten von «Fair» setzen sich für einen fairen Milchpreis, regelmässigen Auslauf für die Tiere und artgerechte Stallsysteme ein. (Bild: Keystone)  (OBS/INITIATIVE FAIR/MANU FRIEDERICH)

Fairer Milchpreis umstritten

In der Schweiz gibt es bereits einige Labels, die für einen fairen Milchpreis stehen. Während ihre Namen teilweise ziemlich ähnlich sind, gehen gleichzeitig die Meinungen über die Definition eines fairen Preises für den Milchproduzenten auseinander.

für einen fairen Milchpreis. Aufgrund dessen haben sich in der Schweiz einige Labels etabliert, die dafür stehen, dem Bauern die Milch zu einem fairen Preis abzukaufen. Eines davon ist bei Aldi seit Sommer 2017 erhältlich, das andere gibt es bei der Landi und im Volg zu kaufen. Auch die grossen, etablierten Detailhändler wie Migros und Coop führen ihre eigenen, selbst kreierten Labels. Nun gibt es einen neuen Mitstreiter, der ein weiteres Label einführt. Eine Gruppe von Bauern hat vor etwas mehr als einer Woche die Initiative «Fair» ins Leben gerufen.

Es gibt bestimmte Voraussetzungen, welche erfüllt sein müssen, um das Label «Fair» anwenden zu können. Jedoch steckt das Projekt erst in den Kinderschuhen und ist noch nicht auf dem Markt erhältlich. Gemeinsam haben die verschiedenen Labels, dass sie ähnliche Namen tragen. Doch bei der Definition eines fairen Milchpreises gehen ihre Meinungen rasch auseinander. Die Initiative «Fair» liegt im Mittelfeld der bereits bestehenden Labels: Sie zahlt 75 Rappen pro Liter und befindet sich damit in einem Mittelfeld.

Günstiger als Mineralwasser

Dass die Diskussionen um einen fairen Milchpreis immer wieder aufflammen, sieht Peter Nüesch, Präsident des St. Galler Bauernverbandes aus Widnau, darin, dass es im Marktsystem nicht ganz richtig läuft. «Milch ist ein sehr hochwertiges, gesundes Produkt, das von und mit der Natur produziert wird. Es wird sehr viel Herzblut und Engagement in die Milchproduktion investiert.» Zudem sei ein grosser Anteil der Landwirtschaft in der Milchproduktion tätig und davon hänge ihre Existenz ab. «Im Detailhandel wird die Milch günstiger als Mineralwasser verkauft», fügt er entrüstet hinzu.  (ms)

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Wirtschaft Regional».

 

17. Feb 2018 / 15:00
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