• garden party and flower decoration
    #Für eine Hochzeit werden im Schnitt mehrere zehntausend Franken ausgegeben. Dabei ist ein Nischen-Markt entstanden, welcher guten Zeiten entgegenblickt. (Bild: iStock)  (kwanisik)

Das grosse Geschäft in Weiss

Für den schönsten Tag im Leben wird viel Zeit und noch mehr Geld investiert. Für die Branche sind das gute Nachrichten, wie auch die Messen in der Region zeigen. Daneben entstehen rund um das Geschäft neue Berufe.

Die meisten Menschen feiern den grössten Tag in ihrem Leben nur einmal, manche zweimal. Und ein paar Ausnahmen geben sogar noch mehr Zugaben drauf. Und wie es sich für den schönsten Tag des Lebens gehört, soll auch etwas investiert werden. Für die Branche sind das natürlich gute Voraussetzungen. Und sie bleiben gut: Die Zahl der Eheschliessungen bleibt in der Region trotz alternativer Lebensformen seit Jahren konstant. «Die traditionelle Hochzeit hat nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert in unserer Region», erklärt Mirjam Hollenstein, Projektleiterin Hochzeit & Event bei der Messe Dornbirn. Kein Wunder also, hat sich in den vergangenen Jahren eine Branche entwickelt, welche sich voll und ganz dem «schönsten Tag» widmet.

Heterogene Branche

Der Begriff «Branche» ist in diesem Zusammenhang schwierig einzugrenzen. So gibt es nur wenige Berufsgattungen, welche sich rein auf den Hochzeitstag spezialisiert haben. Vielmehr profitieren viele Anbieter aus der Gastronomie, Catering, Musikbands, Fotographen, Floristen, Konditoren und viele mehr am Geschäft mit dem «Ja-Wort». Das zeigt sich auch wieder an den Hochzeitsmessen, welche derzeit in der ganzen Schweiz und im angrenzenden Ausland stattfinden. Wenn nächste Woche die Hochzeitsmesse in St. Gallen die Tore für zwei Tage öffnet, werden rund 8000 Besucher erwartet, welche sich bei den 215 Ausstellern inspirieren lassen wollen (siehe Kasten). Eine Woche später findet dann die Messe in Dornbirn statt – mit ähnlichem Programm, aber eine Nummer kleiner.

Feiern wird immer aufwendiger

Die St. Galler Hochzeitsmesse findet bereits zum 24. Mal statt. Mit der Zeit haben sich einige Dinge geändert, wie Maja Stuber, Messeleiterin der Fest- und Hochzeitsmessen in St. Gallen und Zürich erklärt: «Die grösste Veränderung in den letzten 20 Jahren ist aus meiner Sicht die Individualität. Brautpaare achten vermehrt auf einen individuellen Touch, das Fest soll ihre persönliche Note haben.» Das zeige sich dann in den vielen kleinen Details: Fotokasten gehören seit einigen Jahren definitiv auch zu den Trendprodukten. «Und natürlich möchten immer mehr Paare im Freien feiern», so Stuber weiter. (ags)

Das ganze Interview in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Wirtschaft Regional»

 

 

 

28. Okt 2017 / 10:30
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