• Die Skandale reissen nicht ab: Der US-Mitfahrdienst Uber sieht sich nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung und einem Datendiebstahl mit weiteren Personalabgängen konfrontiert. (Symbolbild)
    Die Skandale reissen nicht ab: Der US-Mitfahrdienst Uber sieht sich nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung und einem Datendiebstahl mit weiteren Personalabgängen konfrontiert. (Symbolbild)  (KEYSTONE/EPA AAP/JOE CASTRO)

Managerexodus bei Uber geht weiter

Der Managerexodus beim US-Mitfahrdienst Uber setzt sich fort. Rund eine Woche nach der Bekanntgabe eines massiven Datendiebstahls quittierten drei für die Sicherheit verantwortlich Führungskräfte ihren Dienst, wie ein Sprecher des Unternehmens am Freitag bekanntgab.
San Francisco. 

Zu ihnen gehören Pooja Ashok, Prithvi Rai und Jeff Jones. Sie waren dem Chef-Sicherheitsbeauftragten Joe Sullivan unterstellt, der in der vergangenen Woche von Uber gefeuert wurde. Auch einer seiner Stellvertreter musste seinen Hut nehmen. Mitgründer Travis Kalanick musste im Sommer seinen Chefposten räumen, gegen ihn liegen unter anderem Vorwürfe wegen sexueller Belästigung vor.

Die Skandale um den Mitfahrdienst reissen nicht ab. In der vergangenen Woche räumte der Konzern ein, Hackern zur Vertuschung eines massiven Diebstahls von Kundendaten Geld gezahlt zu haben. Im Oktober 2016 wurden Uber zufolge persönliche Informationen von rund 57 Millionen Nutzerkonten gestohlen. Um die Hacker zum Schweigen zu bringen, nahm das teuerste von Finanzinvestoren gestützte Unternehmen der Welt 100'000 Dollar in die Hand. (sda/reu)

02. Dez 2017 / 05:20
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