• Er hat gut lachen: Kamil Stoch gewamm auch das zweite Springen der Vierschanzentournee
    Er hat gut lachen: Kamil Stoch gewamm auch das zweite Springen der Vierschanzentournee  (KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)

Stoch triumphiert auch in Garmisch

Der Pole Kamil Stoch gewinnt das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen und gewinnt damit auch an der zweiten Station der Vierschanzentournee.
Skispringen. 

Stoch sprang als Führender im zweiten Durchgang auf die Tagesbestweite von 139,5 m und untermauerte damit seine Extra-Klasse. Somit kann der 30-Jährige weiterhin den Rekord von Sven Hannawald angreifen - der Deutsche gewann vor 16 Jahren als bislang Einziger alle vier Springen. Derzeit läuft die 66. Tournee.

Wie bereits in Oberstdorf gewann Stoch vor dem Weltcup-Leader Richard Freitag. Somit spitzt sich der Kampf um den Gesamtsieg zu einem Duell zwischen dem Polen und dem Deutschen zu, denn Österreichs Doppel-Weltmeister Stefan Kraft verpasste überraschend den Finaldurchgang, und auch der Deutsche Andreas Wellinger kam nicht über den 11. Rang hinaus. Der Tournee-Titelverteidiger Stoch führt mit umgerechnet 6,5 Metern Vorsprung auf Freitag.

Vor den letzten beiden Athleten, unter ihnen Stoch, mussten die Veranstalter eine zehnminütige Pause einlegen, um den Besten des ersten Durchgangs faire Bedingungen zu gewähren. Stoch behielt seine Nerven in Griff. Er toppte sogar noch die Vorgabe von Freitag, der beim zweiten Versuch bei Rückenwindverhältnissen auf 137 m segelte und damit noch vom 7. Rang zum siebenten Mal in Serie den Sprung auf das Podest schaffte. Dritter wurde der Norweger Anders Fannemel.

Gregor Deschwanden, der einzige Schweizer beim Neujahrsspringen, erreichte den 30. Rang. Der Luzerner hatte sich zuvor mit 121,5 m im K.o.-Duell gegen den Russen Denis Kornilow durchgesetzt. In der Reprise liess er 129,5 m folgen. Simon Ammann und Killian Peier waren an Silvester in der Qualifikation gescheitert.

Ähnlich schlecht lief es den über viele Jahre erfolgsverwöhnten Österreichern. Gregor Schlierenzauer war als 19. ihr Bestklassierter. In Innsbruck am Donnerstag und beim Finale in Bischofshofen am Samstagabend ist Wiedergutmachung angesagt. (sda)

01. Jan 2018 / 15:10
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