• Bester Schweizer in der Qualifikation für den Auftakt zur Vierschanzentournee in Oberstdorf: Simon Ammann
    Bester Schweizer in der Qualifikation für den Auftakt zur Vierschanzentournee in Oberstdorf: Simon Ammann  (KEYSTONE/dpa/DANIEL KARMANN)

Alle drei Schweizer qualifiziert

Die Vierschanzentournee beginnt am Samstagabend in Oberstdorf mit einem Schweizer Duell. Simon Ammann gegen Gregor Deschwanden lautet eine der 25 K.o.-Paarungen.
Skispringen. 

Das Duell zwischen dem Toggenburger und dem Luzerner kann gleichwohl ein Happy End finden. Denn auch die fünf besten Verlierer werden den Finaldurchgang der Top 30 erreichen. Damit es soweit kommt, muss sich primär Deschwanden steigern. Sein Flug auf 121,5 trug ihm in der Qualifikation den 34. Rang ein, Ammann landete mit 125 m auf Platz 17.

Der vierfache Olympiasieger trommelte sich im Auslauf mit der Faust auf die Brust, in der Regel ein Ausdruck der Zufriedenheit. "Diesmal war es mehr ein Zeichen, um mich anzufeuern", gestand Ammann. "Ich bin heute nicht an mein Optimum heran gekommen."

Der Auftakt zur 66. Vierschanzentournee wird in Oberstdorf mit drei Schweizern über die Bühne gehen. Auch Killian Peier (38./115,5 m) meisterte die Qualifikation ohne zu zittern. Der Waadtländer erhält einen harten Brocken vorgesetzt. Er bekommt es mit Michael Hayböck zu tun. Der Österreicher ist ein Oberstdorf-"Spezialist". Er stand im Allgäu zuletzt dreimal in Serie auf dem Podest, war zweimal Zweiter und im Vorjahr Dritter. "Diesmal ist die Ausgangsposition anders", sagte der nach einem Bänderriss im Knöchel noch nicht richtig in Schwung gekommene Hayböck im Vorfeld. Heuer soll ihm Oberstdorf gleichsam als Sprungbrett für die weitere Saison dienen.

Das K.o.-System gelangt an der Tournee seit dem Winter 1996/97 zur Anwendung. Die Paarungen für den ersten Durchgang ergeben sich aufgrund der Resultate in der Qualifikation (1. gegen 50., 2. gegen 49. etc.). Die 25 Sieger der Duelle und fünf Lucky Loser erreichen den Finaldurchgang, der im traditionellen Format ausgetragen wird. Als Neuerung sind die Top Ten des Gesamtweltcups nicht mehr vorqualifiziert und müssen antreten - ein Ruhetag ist nicht mehr erlaubt.

Sieger der Qualifikation wurde der deutsche Weltcup-Leader Richard Freitag mit 130,5 m. Den weitesten Sprung stand der Norweger Johann-André Forfang mit 140 m, was wegen des längeren Anlaufs und der besten Windbedingungen aber "nur" zum 5. Platz reichte. (sda)

29. Dez 2017 / 18:12
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