• Lara Gut ist zuversichtlich nach Lenzerheide gereist
    Lara Gut ist zuversichtlich nach Lenzerheide gereist  (KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Schweizerinnen mit guten Erinnerungen

Zwei Wochen vor Beginn der Winterspiele gastiert der Weltcup mit drei Rennen in drei Tagen in Lenzerheide. Die Schweizerinnen haben an die letzten Rennen auf der Piste Beltrametti beste Erinnerungen.
Ski alpin. 

Im März 2016 triumphierten die Swiss-Ski-Fahrerinnen in Lenzerheide fast auf der ganzen Linie. Mit Rang 3 in der Kombination sicherte sich Lara Gut bereits vor dem Saisonfinale in St. Moritz den Triumph in der Gesamtwertung. Wendy Holdener ihrerseits setzte sich im Kampf um die kleine Kristallkugel in der Kombination dank dem Tagessieg knapp vor der Tessinerin durch. Nur logisch, verspüren Gut bei der Rückkehr "wunderbare" und Holdener "sehr schöne" Erinnerungen.

Beide sprechen davon, dass ihnen die Strecke am Parpaner Rothorn liege. Für Holdener, die an diesem Wochenende in allen drei Disziplinen startet, ist das anspruchsvolle und steile Hang auf die Slalom-Fahrerinnen zugeschnitten. Sie wolle in der ersten Kombination des Winters - und wie vor zwei Jahren auch - bereits den Super-G (Start 10.00 Uhr) "mutig" angehen, verspricht die Schwyzer Weltmeisterin, die im Feld der 46 Starterinnen die beste Slalom-Fahrerin ist.

Gut: stark im Super-G, Ungewissheit im Slalom

Gut ihrerseits reist trotz des missratenen Riesenslaloms am Dienstag in Kronplatz ("Solche Tage gibt es halt auch.") mit der Gewissheit an, wieder siegen zu können: "Obwohl ich mir vor jedem Rennen immer das Beste erhoffe, ist es doch wichtig, wie in Cortina wieder einmal gewonnen zu haben."

Für die 24-fache Weltcupsiegerin geht es am Freitagmorgen darum, mit der hohen Startnummer 31 im Super-G - ihrer in dieser Saison eindeutig besten Disziplin - vorzulegen. Über ihre Slalom-Fähigkeiten befindet sie sich hingegen im Ungewissen. Für mehr als ein paar Trainingsläufe in der vergangenen Woche sowie am Donnerstag nochmals blieb für Gut keine Zeit.

Mit Michelle Gisin und Denise Feierabend verfügt Cheftrainer Hans Flatscher in der Kombination über zwei weitere starke Fahrerinnen. "Am liebsten wie in St. Moritz" visiert Gisin, die persönlich von einer "Hammersaison" spricht, das Podest an. Vor gut elf Monaten im Engadin holte die Engelbergerin in der Kombination hinter Teamkollegin Holdener WM-Silber. Feierabend wurde damals Vierte. Für die Engelbergerin wird der Super-G über Top oder Flop entscheiden. "In dieser Disziplin bin ich heuer eine Wundertüte", so Feierabend, die bereits mit der Startnummer 1 ins Kombinationsrennen geht.

In Lenzerheide folgen am Samstag der Riesenslalom (1. Lauf/10.15 Uhr) und am Sonntag der Slalom (1. Lauf/09.30 Uhr). Wie in der Kombination handelt es sich auch in diesen beiden Disziplinen um das jeweils letzte Rennen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Südkorea (ab 9. Februar). (sda)

25. Jan 2018 / 20:12
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