• Als Paul Pogba im Sommer 2016 von Juventus Turin für die damalige Rekordsumme von geschätzten 105 Millionen Euro zurück zu Manchester United wechselte, war der Wirbel um ihn gross
    Als Paul Pogba im Sommer 2016 von Juventus Turin für die damalige Rekordsumme von geschätzten 105 Millionen Euro zurück zu Manchester United wechselte, war der Wirbel um ihn gross  (KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Mourinhos Probleme mit Pogba

Am Mittwoch werden die Hinspiele der Achtelfinals der Champions League abgeschlossen. Manchester United spielt beim FC Sevilla, Schachtar Donezk empfängt die AS Roma.
Fussball. 

Die Champions League ist das grosse Saisonziel von Manchester United. In der Premier League ist der Rückstand auf Leader und Stadtrivale Manchester City mit 16 Punkten zu gross, um noch vom Titel zu träumen. "Jetzt kommen die entscheidenden Wochen", sagte Trainer José Mourinho vor dem Hinspiel in Sevilla.

Doch gerade jetzt schlägt sich Manchester United mit Personalproblemen herum. Am Samstag im Cup gegen Huddersfield fehlten neun Spieler. Die meisten von ihnen wie zum Beispiel Marouane Fellaini, Daley Blind, Marcos Rojo, Phil Jones oder Zlatan Ibrahimovic werden auch in Sevilla fehlen.

Pogbas Verhältnis mit Mourinho abgekühlt

Die grosse Frage bei Manchester United ist, ob Paul Pogba dabei ist oder nicht. Auch er hatte im Cup gefehlt - angeblich weil er krank war. Doch Experten vermuten hinter der Absenz des Franzosen eher eine erzieherische Massnahme von Mourinho.

Das Verhältnis zwischen dem Trainer und dem einst teuersten Fussballer der Welt soll sich nämlich merklich abgekühlt haben. Mourinho sei mit dem Trainingseifer und dem Einsatz von Pogba nicht zufrieden. Pogba wiederum störe sich an der oft defensiven Marschrichtung von Mourinho, wollen französische Medien herausgefunden haben. Auch Mourinhos Aussage vom Wochenende deutet auf ein Zerwürfnis hin: "Ich weiss nicht, wie lange Pogba ausfällt und ehrlich gesagt ist es mir auch egal."

Manchester klarer Favorit

Dennoch geht Manchester United als Favorit ins Duell gegen den FC Sevilla. Die Spanier sind auch unter dem neuen Trainer Vincenzo Montella noch nicht richtig in Fahrt gekommen. Seit Anfang Jahr ist der Italiener im Amt, in sieben Meisterschaftsspielen setzte es aber schon drei Niederlagen ab - zweimal davon mit fünf Gegentoren.

Ob sich der zuletzt gezeigte leichte Aufwärtstrend mit zwei Siegen in der Liga gegen Manchester United fortsetzt, ist höchst ungewiss. Die Gegner hiessen Girona und Las Palmas und sind nicht zu vergleichen mit dem Koloss aus England, der über ein Kader mit einem Marktwert von über 700 Millionen Euro verfügt.

Schachtjor Donezk erwartet AS Rom

Im zweiten Spiel vom Mittwoch gastiert die AS Roma in Charkiw, wo Schachtar Donezk seine Heimspiele austrägt. Vor sieben Jahren haben sich die Römer in der Ukraine blamiert und schieden mit dem Gesamtskore von 2:6 aus. Mittlerweile haben sich die Vorzeichen geändert. Die Roma hat in dieser Saison bewiesen, dass sie mit den Besten mithalten kann. Sie errang vor Chelsea und Atletico Madrid den Gruppensieg. Der erste Vorstoss in die Viertelfinals seit zehn Jahren soll gegen Schachtar Tatsache werden. (sda)

21. Feb 2018 / 09:42
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