• Altmeister Valentino Rossi bietet dem heimischen Publikum im Qualifying beste Unterhaltung
    Altmeister Valentino Rossi bietet dem heimischen Publikum im Qualifying beste Unterhaltung  (KEYSTONE/EPA ANSA/CLAUDIO GIOVANNINI)

Rossi-Festspiele in Mugello

Das Qualifying zum GP von Italien in Mugello wird zu einem grossen Fest für Valentino Rossi und seine zahlreichen Fans. Der 39-jährige Italiener sichert sich seine erste Pole-Position seit 2016.
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Der neunfache Weltmeister Rossi stand letztmals beim Grand Prix von Japan im Oktober 2016 an vorderster Front eines WM-Rennens. Und ausgerechnet vor heimischem Publikum gelang dem "Dottore" nun ein Exploit vor dem Spanier Jorge Lorenzo und Rossis Yamaha-Teamkollegen Maverick Viñales. "Diese Pole kam für mich schon überraschend", strahlte Rossi, "normalerweise leide ich in den Qualifyings und ich dachte, es reicht vielleicht für die erste Reihe. Dass es die Pole geworden ist, ist wundervoll."

Zur Schadenfreude der italienischen Tifosi schaffte es Marc Marquez nur in die zweite Startreihe. Der spanische WM-Leader, der seit seinem waghalsigen Überholmanöver gegen Rossi in Argentinien für die italienischen Fans ein rotes Tuch ist, musste sich mit Startplatz 6 zufrieden geben.

Lüthi in der siebten Reihe

Tom Lüthi beendete das Qualifying als 19. und startet damit am Sonntag um 14 Uhr aus der siebten Reihe ins Rennen. Zwar verpasste der 31-jährige Emmentaler sein bestes Qualifying-Resultat - in Katar und Jerez war er jeweils als 18. noch in die sechste Startreihe gerutscht. Dennoch gab es für Lüthi Grund zum Optimismus: Er kommt mit dem schnellen Rundkurs in der Toskana immer besser zurecht.

Gegenüber dem vierten freien Training verbesserte sich Lüthi um über eine halbe Sekunde. Sein Rückstand auf die Pole von Rossi betrug 1,781 Sekunden. "Der Freitag war schlimm - mit meinen zwei Stürzen und den schlechten Rundenzeiten. Jetzt lief es einiges besser. Ich konnte Vertrauen aufbauen und sehe dem Rennen positiv entgegen", zog Lüthi nach den ersten beiden Tagen des Wochenendes Bilanz.

Angeschlagener Aegerter chancenlos

Nur knapp fünf Wochen nach einer Operation am Becken sass Dominique Aegerter wieder im Sattel seiner KTM. Nur unter Schmerzmitteln und ohne Kraft in Beinen und Rumpf konnte der 27-jährige Berner das Qualifying der Moto2-Klasse bestreiten und war als 26. chancenlos. So weit hinten startete Aegerter letztmals als 29. beim Grand Prix von San Marino 2011. (sda)

02. Jun 2018 / 14:40
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