• Mögliches neues Einsatzgebiet in Graubünden: Das selbstfahrende Postauto wird in Maienfeld getestet.
    Mögliches neues Einsatzgebiet in Graubünden: Das selbstfahrende Postauto wird in Maienfeld getestet.  (KEYSTONE/MANUEL LOPEZ)

Ohne Chauffeur zum Heididorf

Postauto Schweiz testet selbstfahrende Busse nun auch in Graubünden. Der erste Versuch, der seit Mitte 2016 in Sitten im Kanton Wallis erfolgreich läuft, wurde inzwischen geografisch ausgeweitet.
Chur/Maienfeld/Bern. 

Der Kanton Graubünden prüft mit Postauto Schweiz, wo der Einsatz von so genannten "Smart Shuttles" als Ergänzung auf der letzten Meile sinnvoll sein könnte. Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche sind Testfahrten geplant auf der Route von Maienfeld in den Ortsteil Rofels zum Heididorf.

Als technische Herausforderung für die Busse ohne Chauffeur dürften die engen, kurvigen, von Rebberg-Mauern gesäumten Strässchen werden, wie Postauto am Montag in einer Mitteilung schrieb. Ob und wann der Shuttle in Betrieb gehe, sei derzeit noch offen, hiess es.

Test mit der Bevölkerung

In Maienfeld kann die Bevölkerung am kommenden Freitag erfahren, wie es sich in einem Postauto ohne Fahrer fährt. Aus Sicherheitsgründen ist während des Versuchs eine Begleitperson im Shuttle anwesend. Sie kann das Fahrzeug jederzeit stoppen.

In Sitten läuft der Testbetrieb seit Juni 2016. 32'000 Fahrgäste hätten die zwei Shuttles dort schon transportiert und total 8000 Kilometer zurückgelegt, so Postauto Schweiz.

Die Busse fahren auf einer Strecke von 1,5 Kilometern durch die Altstadt. Schrittweise wird deren Aktionsradius bis zum Bahnhof ausgeweitet. Erfahrungen punkto Sicherheit zeigten, dass 80 Prozent der manuellen Eingriffe wegen falsch parkierter Autos erfolgten.

Chur und Zürich rücken näher

Postauto besitzt eigenen Angaben zufolge vier selbstfahrende Busse. Neben den beiden im Wallis eingesetzten Shuttles steht ein Fahrzeug in Bern und das vierte in Lyon. Die Fahrzeuge in Bern und Lyon dienen Demonstrationszwecken.

Bekanntgegeben wurden am Montag in Chur ausserdem die Auswirkungen des diesjährigen Fahrplanwechsels am 10. Dezember auf den Kanton Graubünden. Der neue Fahrplan bringt zwischen Chur und Zürich täglich während dreier Stunden (15:37 bis 18:37 Uhr) einen Halbstundentakt. Zudem werden die Regionen besser an die Zentren angeschlossen. (sda)

27. Nov 2017 / 11:38
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