• Triesen
    Für die kommenden Jahre hat sich die Gemeinde fünf Ziele gesteckt, diese befinden sich bereits in der Umsetzung.  (Elma Korac)

«Anträge auf Förderbeiträge eher rückläufig»

Die Gemeinde Triesen verfolgt schon seit vielen Jahren nachvollziehbare umwelt- und energierelevante Ziele. Nicht umsonst war Triesen die erste zertifizierte Energiestadt Liechtensteins (2004) und nahm in Liechtenstein die energiepolitische Vorreiterrolle ein.
Label. 

Seit dem Jahr 2004 ist die Gemeinde Triesen mit dem Label «Energiestadt» ausgezeichnet. Damit ist sie die erste Gemeinde  des Landes, die dieses Label erhalten hat. «Es ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige Energiepolitik vorleben und umsetzen», kann auf der Internetseite   «energiestadt.ch» nachgelesen werden. Alle vier Jahre erfolgt eine Rezertifizierung und damiteinhergehend eine Überprüfung des Zustands der Gemeinde. Triesen wurde somit in den Jahren 2008, 2012 sowie 2016 rezertifiziert.

Vier Elektrotankstellen bei Verwaltung und Tiefgarage
Hinter der Auszeichnung des Labels steckt also ein konsequenter Prozess, der zu einer nachhaltigen Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik führt. Das setzte die Gemeinde Triesen in den vergangenen Jahren um. So wurden beispielsweise Förderungen für Photovoltaikanlagen gesprochen und der öffentliche Verkehr optimiert.

Im Jahr 2016 sprach Vorsteher Günter Mahl von fünf Zielen, welche in den kommenden Jahren erreicht werden sollen.  Einerseits sollten die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den Energieverbrauch zu senken. Andererseits wollte die Gemeinde damals die energetische Sanierung von Altbauten fianziell fördern. Zudem sollten weiterhin neue Photovoltaikanlagen realisiert werden. Auch der Langsamverkehr mittels Rad- und Fusswegen fördern, stand auf der Agenda der Gemeinde. Das letzte Ziel betraf ein Elektroauto, das als Carsharing-Fahrzeug genutzt werden sollte. Finanziert werden sollte es durch  die Gemeinde oder Dritte. Dazu sagt Günter Mahl heute auf Anfrage: «In energiepolitischer Hinsicht hat sich die Gemeinde Triesen anlässlich der letztmaligen Rezertifizierung dazu bekannt, Elektromobilität und Carsharing selbst und durch Dritte vermehrt zu lancieren. In diesem Sinne wird die Gemeinde unter anderem gemeinsam mit den LKW vier Elektrotankstellen bei der Verwaltung und bei der Tiefgarage Hallenbad errichten und betreiben.» Die restlichen gesteckten Ziele bezüglich Energiepolitik seien bereits in Umsetzung.

Weniger Projekte von Privaten, die gefördert werden
Viele Massnahmen werden zudem durch die Gemeinde finanziell unterstützt, beziehungsweise gefördert. So zum Beispiel eine Wärmedämmungssanierung eines alten Hauses.  Dabei berechnet sich der Förderbeitrag in Abhängigkeit der sanierten Einzelbestandteile. Der maximale Betrag, den die Gemeinde Triesen aber beisteuern kann sind 30 000 Franken. Auf die Frage, ob die Förderbeiträge in den vergangenen Jahren gestiegen sind, antwortet der Vorsteher: «Im Mehrjahresvergleich sind die Anträge auf Förderbeiträge in den letzten Jahren eher rückläufig, da Private weniger förderungsberechtigte Projekte in die Wege leiten.» (qus)

06. Jun 2018 / 06:00
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