• Hansjörg Büchel, Balzers
     (Tatjana Schnalzger)

«Ein neuer Dorfplatz entsteht»

In Balzers soll bald ein neuer Dorfplatz entstehen – ein Projekt, das bisher auf Eis lag. Die Gemeinde greift zusätzlich tief in die Tasche und baut Wohnungen für ältere Menschen. Vorsteher Hansjörg Büchel erklärt, welche Projekte anstehen.
Herr Büchel, welches Thema beschäftigt Sie als Vorsteher derzeit am meisten?
Das ist zurzeit sicher der neue Dorfplatz, der in Balzers entstehen soll, die Infrastruktur für den Langsam-Verkehr und Wohnen im Alter. Daneben gibt es aber noch vieles mehr. 
 
Wie soll der neue Dorfplatz aussehen?
Das soll noch in diesem Jahr mit der Durchführung eines Gestaltungswettbewerbs entschieden werden. Zurzeit erarbeiten wir zusammen mit unserem Städteplaner die entsprechenden Vorgaben. Wir berücksichtigen dabei die eingegangenen Rückmeldungen der Vereine und die Ergebnisse aus «Balzers Mitte». Wir wissen inzwischen, wo der Platz angelegt werden soll und haben auch eine relativ gute Vorstellung von den Nutzungsmöglichkeiten des Platzes. Aber es gibt auch noch offene Fragen zu klären, wie beispielsweise, ob eine Tiefgarage erstellt werden soll oder nicht. 
 
Mit dem Roxy-Center spielt sich viel auch ausserhalb des Dorfzentrums ab.
Die Frage ist: Was ist ein Zentrum? Was wir in Balzers als Zentrum bezeichnen, ist eigentlich der Ortsteil in der Mitte zwischen den beiden historisch gewachsenen Ortskernen Balzers und Mäls. Dieses Zentrum ist so seit den 1960er-Jahren entstanden. Hier sind die Verwaltung, die Schulen und Kindergärten, die Sportstätten, Kita und Tagesstrukturen, Kirche – und eben auch noch freie Flächen, wo wir einen Treffpunkt als Dorfplatz bauen wollen. Einkaufszentren beleben natürlich, sie bringen aber auch viel Verkehr mit sich. Wir kennen diese Diskussion aus anderen Gemeinden.
 
In Balzers gibt es ein Projekt namens «Wohnen im Alter». Finanziert dies auch die Gemeinde? 
Ja, die Gemeinde will geeignete Wohnungen für ältere Menschen bauen. Balzers verfügt glücklicherweise über mehrere Grundstücke, die dafür geeignet sind. In der Nähe unseres Pflegeheimes werden wir ein erstes Projekt realisieren. Die Wohnungen sind für ältere Menschen gedacht, die mit geeigneter Unterstützung noch selbstständig in einer eigenen Wohnung leben können. Es sind aber keine Sozialwohnungen. Vielmehr soll das Haus durch die Mieteinnahmen getragen werden. Wir gehen davon aus, dass wir später zusätzliche Miethäuser benötigen und auch bauen werden.
 
Was wird das Projekt kosten?
Das Projekt wird rund fünf Millionen Franken kosten und es werden voraussichtlich 12 Wohnungen entstehen.  Wir arbeiten aber noch an den definitiven Vorgaben für die Ausschreibung für den Architekturwettbewerb. Im Mai soll der Gemeinderat diese verabschieden. (dal)
 
23. Apr 2018 / 23:26
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