• Norbert Brunhart, Balzers
    Seit 2006 hegt und pflegt Norbert Brunhart seine sieben Aren Reben, woraus der Schaumweinsekt Gutenberg produziert wird.  (Tatjana Schnalzger)

Die Lage am Burghügel eignet sich optimal

Die Burg Gutenberg ist umgeben von Weinreben, aus denen verschiedene Weine sowie auch der Gutenberg-Sekt entsteht. Einer von den Produzenten ist Norbert Brunhart.

Eigentlich hatte Norbert Brunhart mit dem Weinbau überhaupt nichts am Hut. Erst durch seinen Schwiegervater ist er dazu gekommen. Dieser begann 1996, als die Trockenmauern auf den Grundstücken um die Burg Gutenberg saniert wurden, den Rebbau am Hügel voranzutreiben. Speziell dabei war, dass die Regent Traube, die erst ein Jahr zuvor die Sortenzulassung erhielt, gleich angepflanzt wurde und niemand wusste, wie sich diese entwickelt. Die Sorte ist sehr resistent gegen Schädlinge und nun sind die Rebstöcke 22 Jahre alt. «Die Wahl der Rebsorte war ein hohes Risiko, aber die Reben halten dem Mehltau stand und eignen sich optimal für den Biorebbau», berichtet Norbert Brunhart. Erst entstand daraus Wein, bis 2009 der erste Versuch mit einem Sekt gestartet wurde und sogleich überzeugte. Die sieben Aren Land gehören eigentlich Norbert Brunharts Frau, doch seit 2006 ist er für die Hege und Pflege der Pflanzen zuständig. Das Wissen dazu hat er sich selbst angeeignet.

Auf dem Hügel gibt es dauernd etwas zu tun

Da man dazumal beschloss, nur Bio-Anbau zu betreiben, werden die Reben nur mit pflanzlichen Mitteln behandelt. «Wir sind mit der Bio Knospe zertifiziert», berichtet Brunhart stolz. «Insgesamt bewirtschaften vier Winzer die Reben für den Sekt. 300 von den 1000 Stöcken gehören mir.» Eine Faustregel besage, dass ein Stock ein Kilo Trauben ergebe, woraus etwa eine Flasche Wein oder Sekt entstehe. «Das hängt aber von verschiedenen Faktoren ab», betont der Balzner Winzer. Dabei gibt es – abgesehen von zwei bis drei Monaten im Winter – dauernd etwas zu tun. «Da wir alle auf diesem Hügel in Balzers dies als Hobby betreiben, schreiben wir uns die Stunden nicht auf. Es ist Freizeit und Kulturpflege», so Brunhart. Zu den regelmässigen Arbeiten gehören etwa mähen, das Schneiden, Aufbinden, Kürzen und Regulieren der Pflanzen sowie die mageren Triebe auszusortieren. (ms)

23. Apr 2018 / 08:30
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