• Telecom Liechtenstein
    Die Telecom Liechtenstein konnte eine Sicherheitslösung für den Flughafen Genf liefern.  (Daniel Schwendener)

Telecom Liechtenstein liefert Sicherheitslösung für Flughafen Genf

Die Telecom Liechtenstein hat im Flughafen Genf eine Sicherheitslösung gegen Lauschangriffe und Störung über Mobilfunknetze installiert. Dies teilte das Unternehmen mit.

Konkret werden gemäss Telecom Liechtenstein (FL1) sogenannte IMSI-Catcher (vorgetäuschte Mobilfunkstationen) bzw. Störsender identifiziert, geortet, analysiert und Massnahmen getroffen. Durch die hohe Dichte an grossen internationalen Organisationen und Botschaften im Raum Genf wird der Flughafen Genf als Drehscheibe besonders stark von exponierten Persönlichkeiten mit streng vertraulichem Wissen frequentiert. Durch den Einsatz der Services von FL1 bietet der Flughafen Genf als erster Flughafen seinen Gästen volle Integrität der Mobilfunknetze in kritischen Bereichen und kann daher dort einen erhöhten Schutz der mobilen Kommunikation wie auch der von Fluggästen, Mitarbeitern und Sicherheitspersonal verwendeten mobilen Geräten selbst vor elektronischen Angriffen sicherstellen. Zudem bietet die Technologie Schutz vor Störung des Betriebes, indem diese Angriffsversuche frühzeitig erkannt und verhindert werden können.

«Wir sind als Dienstleister in der Lage, Spionage bzw. mögliche Angriffe auf sensible Bereiche zu erkennen und sogenannte IMSI-Catcher oder Störsender (Jammer) ausfindig zu machen. FL1 bietet damit aus Liechtenstein heraus eine Security-Dienstleistung am gesamten DACH-Markt an, die insbesondere für kritische Infrastruktur, aber auch Industriebetriebe und Organisationen hohen Schutz vor Lauschangriffen bietet», wird Mathias Maierhofer, CEO der Telecom Liechtenstein in der Mitteilung zitiert.

«Der Flughafen Genf will seinen Gästen bestmöglichen Schutz vor der Ausspähung von einzelnen Personen, bzw. dem Abhören von Mobilfunkgesprächen bieten. Zudem unternehmen wir grosse Anstrengungen, um eine Störung des Flugbetriebes oder des Flughafenbetriebes zu vermeiden. Die Technologie von FL1 ist dabei ein wichtiger Teil unseres Sicherheitskonzeptes», sagt André Schneider, CEO des Flughafen Genf.

Kritische Infrastruktur wie Flughäfen sind immer häufiger Ziele von Cyberattacken und elektronischen Angriffen. Dabei werden Mobilfunk- und GPS-Netzwerke attackiert und die Kommunikation (sowohl Gespräche als auch Daten) entweder abgehört oder unterbunden. Zudem ist Störung durch sogenannte Jammer, die jegliche Kommunikation lahmlegen, eine unterschätzte Gefahr. Diese Störsender können in Fahrzeugen im Flughafenbereich aber auch an Drohnen angebracht werden und damit rasch zum Einsatz gebracht werden. Innert weniger Augenblicke kann so ein Angreifer entweder jegliche Kommunikation via Mobilfunk und somit auch die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation am Standort unterbinden bzw. einzelne Personen gezielt abhören oder die GPS-Signale stören.

Durch die Zusammenarbeit zwischen der Berliner GSMK, dem Technologieführer im Bereich Mobilfunk-Netzsicherheit, und FL1 werden Sicherheitstechnologien, die bislang nur Telekommunikationsnetzbetreibern und staatlichen Behörden zugänglich waren, nun erstmalig auch für Unternehmen und Organisationen als „Managed Service“ verfügbar gemacht. «Wir können mit unserem Security-Angebot einen einzigartigen Schutz vor neuartigen Angriffswegen bieten», sagt Maierhofer. (pd)


 

17. Jul 2018 / 09:48
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