• Arbeitsunfall Schaan
    Es wird mit steigenden Auftragseingängen gerechnet.

Optimistischer Start ins neue Jahr

Die liechtensteinische Industrie und das warenproduzierende Gewerbe zeigen sich auch zum Jahresanfang 2018 zufrieden mit der allgemeinen Lage. In der Konjunkturumfrage bezeichnen 35 Prozent der befragten Unternehmen die Geschäftslage insgesamt als gut. Für 63 Prozent stellt sich die Lage als befriedigend dar und nur gerade 2 Prozent leiden unter einer schlechten Geschäftslage.
Vaduz. 

Für das neue Jahr geben sich die Befragten weiter optimistisch: Mehrheitlich wird mit steigenden Auftragseingängen sowie einer verbesserten Maschinen- und Anlagenauslastung gerechnet, was sich auf eine verbesserte Ertragslage sowie auf Neuanstellungen auswirken dürfte. Insbesondere die befragten Unternehmen der Metallindustrie erfreuen sich einer guten Geschäftslage. Rund 43 Prozent beurteilen sie zum Jahresanfang als gut, 57 Prozent als befriedigend. Die Auftragseingänge haben im 4. Quartal 2017 noch einmal zugelegt und die befragten Unternehmen rechnen auch im laufenden Quartal mit einem weiteren Anstieg. Die Maschinen- und Anlagenauslastung sowie die Ertragsentwicklung werden von einer Mehrheit der Befragten positiv bewertet.

Auch in der Nichtmetallindustrie wird von einer guten allgemeinen Lage gesprochen. 26 Prozent der befragten Unternehmen bezeichnen sie als gut und 71 Prozent als befriedigend. Nur 3 Prozent beurteilen sie als schlecht. Die Auftragseingänge sowie die Maschinen- und Anlagenauslastung sind im 4. Quartal weiter angestiegen, während sich die Ertragsentwicklung stabilisiert hat. Für das 1. Quartal geben sich die Befragten noch verhalten. Es wird jedoch weitgehend mit einer stabilen Entwicklung gerechnet.

Gedrückter ist die Stimmung in der Baubranche. Die allgemeine Lage wird zwar weiterhin mehrheitlich als befriedigend eingeschätzt, die Auftragseingänge sowie die Ertragsentwicklung haben sich zum Jahresende aber deutlich eingetrübt. Für das laufende Quartal rechnet keines der befragten Bauunternehmen mit einer guten Geschäftslage. Während 82 Prozent aber immerhin von einen befriedigenden Lage ausgehen, rechnen 18 Prozent mit einer schlechten Geschäftslage. Die Branche erwartet sinkende Auftragseingänge sowie eine rückläufige Maschinen- und Anlagenauslastung, was sich auch negativ auf die Ertragsentwicklung auswirken dürfte. Mehr als die Hälfte der Befragten geht derzeit von einer Reduktion des Personalbestands aus. (pd)

14. Feb 2018 / 11:11
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