• Thyssen Krupp Presta
    Die Thyssenkrupp Presta in Eschen sei von der Führungskrise bei Thyssenkrupp nicht betroffen.  (Elma Korac)

Keine Auswirkungen auf ThyssenKrupp Presta

Bei Thyssenkrupp geht es derzeit aufgrund des Drucks von Investoren turbulent zu.
Eschen. 

Nach dem überraschenden Rücktritt von Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger musste der Industriekonzern diese Woche einen weiteren wichtigen Abgang verkraften. Ulrich Lehner wird sein Mandat als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Thyssenkrupp AG niederlegen und aus dem Aufsichtsrat ausscheiden, teilte das Dax -Unternehmen am Montagabend mit. Damit spitzte sich die Führungskrise bei Thyssenkrupp zu, die mit Hiesingers Rücktrittsgesuch Anfang Juli eingesetzt hatte. 
Übergangsweise leitet inzwischen Finanzvorstand Guido Kerkhoff das Unternehmen. Jener versucht nun die Öffentlichkeit zu beruhigen. Der Interimschef ist Befürchtungen entgegen getreten, der Industriekonzern könnte bei der geplanten Neuausrichtung zerschlagen werden. Man werde den bisherigen Weg fortsetzen – «mit allen Geschäften». Unter einem Dach. Das schrieb Kerkhoff in einer internen Mitarbeitermitteilung. Investoren drängen Medienberichten zufolge darauf, das Traditionsunternehmen zu zerschlagen. 

Presta in Eschen weiterhin auf Wachstumskurs
Thyssenkrupp steht unter dem Druck renditehungriger Investoren wie dem Grossaktionär Cevian, der 18 Prozent der Anteile hält, und Elliott. Letzterer hat gestern einen Chefwechsel gefordert. Wie der Mediensprecher von ThyssenKrupp in Essen auf Anfrage erklärte, habe die aktuelle Lage keine Auswirkungen auf die Presta in Eschen. Eine Zerschlagung sei reine Spekulation. Presta in Eschen sei auf Wachstumskurs und die jüngsten Entwicklungen hätten keinerlei Auswirkung auf die Strategie und Unternehmensentwicklung der ThyssenKrupp Presta. (red)

19. Jul 2018 / 21:02
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1 KOMMENTAR
"die aktuelle Lage" und "jüngste Entwicklungen"
Gutes Statement, eine mögliche Zerschlagung des Konzerns wurde damit weder bestätigt noch dementiert. Wir werden sehen, wie die sich die aktuelle Lage und jüngste Entwicklungen morgen und übermorgen kommunikativ interpretieren lassen.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 01.08.2018 Antworten Melden

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