Familie Real mit Lebenswerk-Preis ausgezeichnet

Neben Referaten und Diskussionen gehört auch die Verleihung des Preises «Lebenswerk» zur Veranstaltung Wirtschaftswunder. Dieses Jahr wurde die Familie Real ausgezeichnet.
Fotostrecke: Lebenswerk 2017
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Jurysitzung Lebenswerk in Vaduz
Wirtschaftswunder in Schaan
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Die Jury, bestehend aus Katrin Frick, Bäckerei Frick und Gemeinde Buchs, Klaus Risch, Präsident der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer (LIHK), Roland Matt, CEO der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) und Mario Zandanell, Vizepräsident der Wirtschaftskammer, entschied sich für das «Generationenpaar» Hubertus und Jutta Real.

Mit dem Sonnenhof wurde über Jahrzehnte und Generationen hinweg ein erfolgreiches Gastronomie-Unternehmen aufgebaut: Jutta und der bereits verstorbene Emil Real gründeten den Betrieb in Vaduz als Pension. «Die Familie und insbesondere Hubertus entwickelten das Unternehmen kontinuierlich weiter und machten es zur ersten Adresse der Hotel- und Gastronomiebranche Liechtensteins», so die Jury.

Mit der Auszeichnung von drei Hauben und 17 Punkten des Gault Millau wurde diese Qualität im Oktober 2017 aufs Neue bestätigt. Hubertus zeichnet sich überdies durch besonderes Engagement aus. 

Mut, Ehrgeiz, Können und Begeisterung

Die Laudatio hielt Daniel Risch, Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister. Dieser blickte erst auf die Anfänge des Sonnenhofes zurück. Angefangen habe alles im Jahre 1962, als Jutta Real gemeinsam mit ihrem leider bereits verstorbenen Ehemann Emil den Sonnenhof in Vaduz übernommen hatten.

Zuvor war Emil unter anderem im berühmten «Maxim’s» in Paris und war gemeinsam mit seinem Bruder Felix bei der 2500-Jahr-Feier in Persepolis für die Verköstigung der Gäste des Schahs von Persien verantwortlich. Anfang 60er-Jahre war der Sonnenhof eine kleine Pension. «Jutta und Emil schafften es, die Pension aus ihrem Schattendasein zu befreien und zu einem Hotel mit Spitzenqualität zu verwandeln.» Geschafft hätten sie das mit immer neuen Ideen – Ideen, die andere zu dieser Zeit nicht hatten.

Jutta sagte einmal – rückblickend auf ihre Karriere, sie hätte das Glück von Anfang an auf ihrer Seite gehabt. «Aus meiner Sicht war es aber nicht nur das Glück. Sondern Mut, Ehrgeiz, Können und vor allem Liebe und Begeisterung für die Gastronomie», so der Wirtschaftsminister. 

Grossen Teil der Kindheit in Küche verbracht

Doch nicht nur Jutta arbeitet mit Begeisterung im Gastrobetrieb. Auch Sohn Hubertus ist mit Herzblut dabei. Er habe schon immer Koch werden wollen – kein Wunder, verbrachte er einen grossen Teil seiner Kindheit in der Küche seines Vaters. Risch erwähnte die zahlreichen Auszeichnungen von Hubertus, unter anderem die Goldmedaille an der Berufsolympiade.

Zudem dankte der Minister Hubertus für sein Engagement für die Gastronomie im Land sowie bei Liechtenstein Marketing.  «Diese Auszeichnung ist hochverdient», sagte Risch bei der Übergabe des Preises. «Sie ist eine Anerkennung für euren Pioniergeist, eure Kreativität sowie den unternehmerischen Mut.» 

(jeb)

 

21. Nov 2017 / 22:34
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