• Raiffeisen Privatbank Vaduz 171031
    Freuen sich über die Partnerschaft: Philip Lau, Eric Cao, Georg Stöckl, Alex Ko, Florian Widmer, Klaus Tschütscher, John Lin, Joel Chang, Michael Wu und Alexander Putzer (v. l.).  (Daniel Ospelt)

«Es hat einfach am besten gepasst»

Mit der Übernahme der Raiffeisen Privatbank (Liechtenstein) will das Finanzkonglomerat Mason Group aus Hongkong nun auch in Europa Geschäfte machen. Die Eigentümer verfolgen eine Wachstumsstrategie – aus Liechtenstein heraus.
Neue Eigentümer. 

Seit bekannt wurde, dass die Raiffeisen Privatbank (Liechtenstein) in chinesische Hände fällt, wird am Finanzplatz heftig über den kommenden asiatischen Einfluss diskutiert. Am Dienstag besuchten die neuen Eigentümer, also Geschäftsleitungsmitglieder der Mason Group in Hongkong, ihre neuste Akquisition in Vaduz. Nach Besuchen bei der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein und dem Bankenverband stellten sie beim Mediengespräch ihre Pläne in Liechtenstein vor. Viel Neues war dabei allerdings nicht zu erfahren. 

Mason bot bereits bei der Valartis Bank mit
Die Mason Group ist ein Finanzkonglomerat aus Hongkong, welcher neben einem ausgebauten Finanzgeschäft auch verschiedenste Dienstleistungen im Gesundheitsbereich anbietet. Der Fokus lag bisher klar im asiatischen Raum: China, Taiwan, Japan. Mit dem Kauf der Raiffeisen Privatbank wagen die Chinesen nun den Sprung nach Europa. Gleichzeitig erweitern sie ihr Portfolio durch den Kauf der liechtensteinischen Bank mit dem Bereich Private Banking. «Wir haben Liechtenstein extra deshalb ausgesucht, weil wir dank dem EWR einen vereinfachten Zugang zu den europäischen Märkten haben», erklärt Alex Ko, CEO der Mason. Das erklärte Ziel der Chinesen ist es, ihre Geschäfte im Finanzwesen global anzubieten. «Liechtenstein im Herzen von Europa ist für uns deshalb ideal, um mit einem Partner vor Ort das europäische Geschäft auszubauen.» Der erste Kontakt zwischen den Chinesen und dem liechtensteinischen Finanzplatz habe vor 25 Monaten stattgefunden. Den Ausschlag gegeben, die Raiffeisen Bank zu kaufen, habe die Tatsache, dass es «am besten gepasst» habe. Sowohl Strategie als auch Philosophie zwischen den beiden Unternehmen würde passen. Ausserdem sei die Bank transparent, man erwarte keine bösen Überraschungen. Auf die Frage, weshalb man dann bereits bei der Übernahme der Valartis Bank in Bendern (heute Bendura Bank) vor einem Jahr mitbot, gibt es keine Antwort. Das zuständige Geschäftsleitungsmitglied ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Unternehmen gewesen, deshalb kann er es nicht beantworten. (ags)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von 2. November 2017.

01. Nov 2017 / 21:46
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