• Baustelle Vaduzer Hof, Vaduz
    Im Vaduzerhof sollen ab Sommer 2018 wieder Hotelgäste einziehen können.  (Tatjana Schnalzger)

Der Vaduzerhof wird «smart»

Der Vaduzerhof wird ab Sommer 2018 von der «b_smart selection Anstalt» betrieben. Das Unternehmen betreibt bereits in Bendern, Sevelen und Basel ein Hotel. Ein weiteres Projekt wird derzeit in Landquart realisiert. In Vaduz sollen 33 Zimmer «im 4-Sterne-Stil» entstehen, wie «bsmart» mitteilt.

Die «b_smart selection Anstalt» hat mit einem Pachtvertrag mit der Familie Egger-Batliner den Betrieb des «Vaduzerhof» fixiert. Derzeit laufen die Planungs- und Umsetzungsarbeiten. «Ziel ist es, den Vaduzerhof im Sommer 2018 zu eröffnen», wird Wolfgang Egger in einer Medienmitteilung zitiert. Er freue sich, dass er mit der «b_smart selection» einen regional verankerten Hotelbetreiber gefunden habe, welcher das Hotel im Zentrum des Städtle Vaduz wiederbeleben werde.

Ursprünglich wollte Wolfgang Egger den Vaduzerhof selbst für 85 Millionen Franken komplett neu bauen und ein Hotel mit Casinobetrieb realisieren. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen hat er diese Pläne aber aufgegeben. Nun sollen im geschichtsträchtigen Haus, in welchem während den Jahren 1863 bis 1867 der  Landtag tagte, 33 neue Hotelzimmer entstehen. Dabei soll der vordere Hoteltrakt, welcher 1844 erbaut wurde, erhalten bleiben. Auch die architektonischen Formen bleiben unverändert.

«So ein historisches Hotel mitten im Vaduzer Städtle muss wieder zum Leben erweckt werden», wird Thomas Plank, Verwaltungsrat der b_smart selection, in der Medienmitteilung zitiert. «Uns war von vorne herein klar, dass der Vaduzerhof der Vaduzerhof bleiben muss. Bewährtes soll man bewahren und Neues einfliessen lassen. Wir werden unser smartes Konzept mit dem geschichtlichen Haus vereinen und dem Gast erweiterte Services in traditionell modernem Ambiente anbieten.»

Kein eigenes Restaurant

Auch in Vaduz wird der Hotelbetreiber auf seine Self-Check-in Terminals setzen. An diesen Terminals kann der Gast selbständig einchecken. Anreisen kann er somit zu jeder Tages- und Nachtzeit und die Leistungen mit Übernachtung und Frühstück im Voraus bezahlen. Während der Haupt-Check-in-Zeiten am Abend sollen die Gäste in Vaduz aber auch traditionell ihr Zimmer beziehen können. Nebst den 33 Zimmern ist auch ein kleiner Wellnessbereich geplant. Das Huber House of Beauty im Erdgeschoss bleibt bestehen. Auf ein eigenes Restaurant im Hotel wird verzichtet, da direkt angrenzend an den Vaduzerhof das Restaurant «Altenbach» unter der Führung von Alex Ritter entsteht (Eröffnung Frühjahr 2018), in welchem sich die Hotelgäste verpflegen können. (red)

 

20. Dez 2017 / 06:30
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