• BNI Netzworking-Anlass, SAL Schaan
    Die rund 130 Teilnehmer lauschten den Ausführungen der BNI-Schweiz-Chefin Danja Hermetschweiler.  (Sven Beham)

Das Treffen der Frühaufsteher

Früh morgens traffen sich vergangenen Dienstag 130 Unternehmer aus dem Dreiländereck – um zu netzwerken. Dahinter steht die weltweite Netzwerkorganisation BNI. Durch Geschäftsempfehlungen verhelfen sich die Mitglieder gegenseitig zu mehr Umsatz.
Vaduz. 

Man merke: Netzwerker sind keine Langschläfer. Bereits um 6.30 Uhr versammelten sich die ersten Teilnehmer der Veranstaltung im SAL in Schaan. Sie tranken Kaffee, stärkten sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet und plauderten über dies und jenes.  Die meisten der rund 130 anwesenden Unternehmer aus Liechtenstein, der Schweiz, dem Vorarlberg und dem angrenzenden Deutschlang kannten sich bereits. Nur ab und zu wurde ein neues Gesicht einer Gruppe vorgestellt.

Gegenseitiges Kennenlernen
Sie alle folgten der Einladung von Business Network International, kurz BNI. Die BNI ist ein weltweite Netzwerkorganisation für Unternehmer. Sie ist präsent in 65 Ländern, aber regional aufgegliedert in lokale Unternehmerteams, sogenannte Chapter. In der Region sind dies die Chapter Rheintal, Heidiland, Nussbaum (Chur) und das Liechtensteiner Chapter Scala. Sie alle treffen sich wöchentlich um 6.30 Uhr morgens in ihrem Stammlokal zum Businessfrühstück. Die Veranstaltung am vergangenen Dienstag bildete da eine Ausnahme. Sie war ein ausserordentliches Regionalmeeting der BNI-Region 9, dem auch die beiden Vorarlberger Chapter beiwohnten und zu dem auch Gäste eingeladen waren. «Wir wollen den lokalen Chaptern mit diesem Meeting die Möglichkeit geben, sich gegenseitig besser kennenzulernen, und gleichzeitig auch Aussenstehenden einen Einblick gewähren, wer BNI ist und was wir machen», sagt Organisator Marc Rhyner. Er ist Mitglied des Chapters Rheintal und Geschäftsführer des Ruggeller Beleuchtunsspezialisten Power Brother Establishment.

Pünktlich um 7 Uhr wurde dann begonnen. Danja Hermetschweiler, die Chefin von BNI Schweiz begrüsste die anwesenden Unternehmer im Saal. Das BNI-Konzept sei deshalb so erfolgreich, weil die Mitglieder – und damit die Unternehmer – stets Augen und Ohren offen halten und sich durch Empfehlungen gegenseitig unterstützen. «Dadurch ist weniger Überzeugungskraft nötig und wir kommen schneller zum Ziel», hielt Hermetschweiler fest. Die BNI-Unternehmer sind im Rahmen ihrer Mitgliedschaft nämlich verpflichtet, einander qualitativ hochwertige Empfehlungen zu geben. So soll beispielsweise der Rechtsanwalt im Chapter seine Kunden bei Gelegenheit darauf aufmerksam machen, dass er einen guten Schreiner kenne, der beim aktuellen Hausbau behilflich sein könnte usw. (hoy)

Mehr in der aktuellen Print- und ePaper-Ausgabe von «Wirtschaft regional».

26. Sep 2015 / 07:00
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